Autorenportrait

Susanne Henke

Susanne Henke
lebt mit ihrem Mann in Hamburg und spürt seit 2005 hauptberuflich der Frage nach: "Was wäre, wenn …?" Ihre Antworten finden sich in Form satirischer Kurzkrimis in Anthologien, Zeitschriften und ihren "Bissigen Stories". Ihre Figuren erweckt sie mit wenigen Strichen zum Leben – einem Leben, das selten die Hoffnungen der Protagonisten, oft jedoch die Schadenfreude des Lesers befriedigt.
"Sprachlich und inhaltlich sehr beeindruckt" war die Jury des Wettbewerbes "Deutschland schreibt" und prämierte ihr Debüt "Bissige Stories für boshafte Leser" 2005 mit einem der vier Nachwuchspreise. 2007 nominiert für den Deutschen Kurzkrimipreis


 
 
CHF 17 90 *inkl. MwSt.

Makellose Morde to go

Erlesene Verbrechen und herzerfrischende Gemeinheiten

Klappentext des Buches

„Mit ihren weissen Fluffhaaren sehen sie aus wie ein Löwenzahnstrauss. Einmal pusten, und sie lösen sich in Luft auf. Wenn es doch nur so einfach wäre.“

Aufgeben? Niemals. Henkes Helden sind der Traum eines jeden Arbeitgebers: engagiert, flexibel und lösungsorientiert. Kein Einsatz ist ihnen zu hoch für Quote oder Kundenglück, den Platz in der ersten Reihe, das Lächeln der Liebsten oder die ungestörte Ruhe ihres Refugiums. Menschen wie du und ich, scharfzüngig seziert und pointiert in den Abgrund gestossen. Ein giftig-guter Cocktail garstiger Geschichten, der (schaden-)freudigen Genuss verspricht.

„Wer Geschichten à la Roald Dahl mag, wird dieses Büchlein lieben“
Hamburger Morgenpost

„Minimalistisch, makaber, menschlich“
Literaturkritik.de

Books on Demand
ISBN 978-3-8391-9252-8, Paperback, 128 Seiten zur Leseprobe

 

Anzahl Pressestimmen: 9


Pressestimmen zum Buch

Makellose Morde to go
(...)In 24 Kurzgeschichten erzählt Susanne Henke von gemeinen, missgünstigen, genervten Menschen, die eine Person loswerden oder ihr zumindest schaden wollen. Nicht immer handelt es sich in den Geschichten um Mord, oft nutzen die Personen nur den sich gerade bietenden Moment: Als eine Frau am Bahnsteig zum Beispiel stolpert, lässt ihr Freund einfach ihre Hand los. Und der gerade aus Japan zurückgekehrte Zen-Buddhist nimmt es in Kauf, dass sein Nachbar sich an der Pilzsuppe vergiften könnte.(...)
DER BLAUE RAUM, September 2010

Makellose Morde to go von Susanne Henke
(...)Ein kleines Büchlein voller witzig makabrer und menschlicher Geschichten, das – allein schon durch seine Grösse – ideal für unterwegs und zum Zwischendurch lesen ist.
BELLEXR'S LESEINSEL, Juli 2010


Mit einer guten Portion Humor, auch wenn man diesen angesichts des Titels eher nicht erwarten würde, versteht es Susanne Henke „makellose Morde“ zu kreieren.
Die Orte und Protagonisten wechseln von Geschichte zu Geschichte, genau, wie der Mord, sprich Täter und Motiv. So kann ein Besuch bei der Buchmesse für manch einen ebenso tödlich enden, wie der Genuss eines Glas Weines.(...)
WEBCRITICS, April 2010

Makellose Morde to go
Aufgeben? Niemals. Henkes Helden sind der Traum eines jeden Arbeitgebers: engagiert, flexibel und lösungsorientiert. Kein Einsatz ist ihnen zu hoch für Quote und Kundenglück, den Platz in der ersten Reihe, das Lächeln der Liebsten oder die ungestörte Ruhe ihres Refugiums. Menschen wie du und ich, scharfzüngig seziert und pointiert in den Abgrund gestossen. Ein giftig-guter Cocktail garstiger Geschichten, der (schaden-)freudigen Genuss verspricht. (...)
LESER-WELT, Januar 2010

Makellose Morde to go (Susanne Henke)
Wie schon in ihren bereits erschienenen Werken, ist auch dieses Buch wieder prall gefüllt mir skurrilen, boshaften und auch gehässigen Geschichten. Harmlos sieht es aus, das kleine Bücherl von Susanne Henke. Nimmt man es aber zur Hand und beginnt darin zu schmökern, wird es selbst dem (selbst)gerechtesten und harmoniebedachtesten Leser ein schadenfrohes Grinsen auf die Lippen zaubern, um dass er sich wohlig zurücklehnen mag, da doch ihm, der gerade noch seiner Schwiegermutter einen halsbrecherischen Sturz über die Treppe gewünscht oder mit der Frau seines Chefs ein Verhältnis begonnen hat, um ihm eines auszuwischen, so dumme und unbedachte Fehler ja niemals passieren könnten, da er viel zu intelligent für derartige Patzer wäre… Kurzweilig und unterhaltsam ist dieses kleine Buch von Susanne Henke. Für jeden Mann (und jede Frau) ein ideales, kleines Geschenk (auch für sich selbst), das einem wieder einige (wenn auch viel zu wenige) unterhaltsame und entspannende Minuten in den Alltag zaubert.
LESER-WELT.DE, Januar 2010

Bissige Stories für boshafte Leser
Man müsste jetzt lügen, würde man sagen, dass diese Geschichten etwas Neues, noch nie Dagewesenes wären. Aber selten schreibt jemand in diesem Genre so treffend und absolut pointiert wie Susanne Henke. Bissig? Ja, aber nicht nur das! In knappen, kurzen und prägnanten Sätzen fängt die Autorin die Situation ein und vermittelt dem Leser so sofort ein Bild der Situation. Mit keinen langen Einführungen und Umschreibungen führt sie ins Geschehen ein, sondern zeigt dem Leser sofort, wo und in welcher Situation sich er und der Protagonist befinden. (...)
Henke hat das Jonglieren mit Wörtern perfektioniert und mit den kreativ bezeichnenden Ausdrücken Situationen zum Leben erweckt, so wird alleine schon das Lesen der Einführungssätze zu einem Vergnügen. (...) Aus einer bunten Vielfalt von Wörtern schafft Susanne Henke blitzartig Situationen, in denen der Leser sofort durch psychologisch wohldurchdachte Wortwahl weiss, in welch psychischer Ausnahmesituation die Figur sich befindet. Mit empathischer Feinfühligkeit führt sie den Leser bis vor das Zeil, um dann mit der Keule zum Schlag auszuholen - der die Pointe mit grandiosem Knall explodieren lässt. Zynisch, böse, süffisant und mit einer Menge schwarzem Humor ist sie eine Meisterin der Wortakrobatik.
LESER-WELT.DE, November 2008

Bissige Stories für boshafte Leser (Kurzgeschichten)
Hinterhältig, gemein, fies und makaber sind die Beschreibungen für ihre Geschichten, die sich in ganz kurzen Begebenheiten abspielen. Fazit: Klasse und punktgenau. Ideal auch als Mitbringsel.
DEUTSCHE-KRIMI-AUTOREN.DE, Mai 2007

Buch der Woche
Ein wahrlich gelungenes Debüt, das die Hamburger Autorin hier vorlegt, vor allem, weil sie neben den Versatzstücken von Liebe, Eifersucht und Angestelltenfrust, die man typischerweise in Anthologien dieser Art findet, mit jeder Menge origineller neuer Ideen aufwartet und so manchen unerwarteten Schlusspunkt setzt. Natürlich sind nicht alle Stories gleich stark, aber die Mehrzahl der fünfzehn Drei- bis Achtseiter ist so viel versprechend, dass man gut verstehen kann, warum dieses Debüt bereits mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Bleiben Sie dran, Susanne Henke – gerne wollen wir noch mehr solcher "bissiger Stories" lesen!
KRIMI-FORUM.DE, Oktober 2005

Schwarzer Humor
Ein Mann, der nur seine Ruhe haben will, aber vom neuen Nachbarn genervt wird. Ein ehrgeiziger Jungjournalist, der unbedingt seine Story gedruckt sehen will. Eine verlassene Ehefrau, die im Fitnessstudio auf ihre Rivalin trifft: Das sind drei von 15 bösen, kleinen Kurzkrimis der Hamburger Autorin Susanne Henke. Wer Geschichten à la Roald Dahl mag, wird dieses Büchlein lieben.
HAMBURGER MORGENPOST, Mai 2005


Leserstimmen zum Buch

***** Häppchenweise makabere Morde
geschrieben von Lisbeth76 am 27.08.2010

Fein portioniert werden hier skurrile Geschichten erzählt, fast alle wie aus dem Alltrag gegriffen. Ob nun der neue lästige Arbeitskollege oder die nervende Lebenspartnerin, man kann sie schnell "entsorgen". Dass es dafür verschiedenste Möglichkeiten gibt, erfährt man schmunzelnd und manchmal mit Entsetzen in "Makellose Morde to go", einer Sammlung verschiedenster unterhaltsamer Kurzgeschichten.


***** sitzt, passt und so richtig gemein
geschrieben von ajw am 18.02.2008

Kein Wort zuviel, kein Wort zu wenig! Eine professionelle Kurzgeschichtenfrau mit Sinn für Humor. Hier macht Morden doch richtig Spass. Leider, leider ist das Buch viel, viel zu kurz. Für Kommendes wünsche ich mir locker 100 Seiten mehr.





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