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Platz 1

8
Aus dem Leben eines Arztes im Chaco Buch 1 und 2
Teils heiter - teils wolkig
Dyck, Rudolf

Paperback
480 Seiten
ISBN 978-3-7448-9564-4
CHF 18,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Aus dem Leben eines Arztes im Chaco Buch 1 und 2

Band 1:
Ein Arzt erzählt aus seinem Leben: Kindheit, Studium, Beruf ... und vieles mehr. Interessante und humorvolle Geschichten, Begebenheiten und Kommentare wecken die Aufmerksamkeit und sorgen für Spannung. Aber das Krankenhaus steht nicht immer im Mittelpunkt des Geschehens. Der Leser wird auf nicht traditionelle Art auch Einsicht in die Geschichte und Geographie Fernheims, Paraguays, Argentiniens und Kanadas erhalten. Der Autor äussert seine Meinung auch zu vielen schwierigen und heiklen Fragen. Es lohnt sich, diese einmal aus der Sicht eines Arztes zu sehen bzw. zu beurteilen. Dr. Dyck hat fruchtbare Arbeit in Paraguay geleistet. Wer seinen Weg verfolgt, der merkt bald, dass sie nie zur Routine wurde, sondern dass immer der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt seines Interesses stand.

Band 2:
Was kann sich ein Autor Besseres wünschen, als dass zwischen ihm und dem Leser ein Dialog entsteht! Das ist Dr. Dyck mit dem Buch "Aus dem Leben eines Arztes im Chaco" ganz offenbar gelungen, wie man aus der Einführung zu diesem "Ergänzungen" ersehen kann. Die Thematik der "Abwanderung" nach Concepción und Horqueta sowie die Streusiedlungen ausserhalb der Kolonie sind ja Ausdruck von grosser wirtschaftlicher Not, gesellschaftlichem Druck und von einem Willen, sich diesem Druck nicht ohne weiteres zu beugen, von dem Mut, Neues zu wagen vielleicht auch von mangelnder Bereitschaft zum Dialog auf der einen oder anderen Seite, bzw. fehlender Aufarbeitung der entstandenen Differenzen. Leider standen ja alle Bewohner der Kolonie Fernheim damals unter einem enormen Druck wirtschaftlicher und sozialer Not. Der Autor gibt vorsichtige, manchmal nur indirekte Antworten, aber sicher ist dieses Buch ein Stück Verständigung, indem Umstände, Einstellungen und Handlungsweisen durchaus kritisch, wenn auch überzeugt dargestellt werden. Leser, die daran ein Interesse haben, werden diese Ausführungen begrüssen. Dabei geraten auch die Mennoniten, die nach dem Zweiten Weltkrieg anstatt nach Paraguay einzuwandern, in Argentinien blieben oder vom Chaco dorthin auswanderten, ins Blickfeld. Sind die Mennoniten wirklich ein Wandervolk "von Berufs wegen"? Viele sind nämlich gar nicht in Paraguay oder Argentinien geblieben, sondern haben ein weiteres Mal den Wanderstab ergriffen! Und man sollte es nicht glauben: Der Korruption lässt sich auch eine positive Seite abgewinnen ...

Rudolf Dück Sawatzky (Hrsg.)

Rudolf Dück Sawatzky wurde 1951 in Filadelfia, Kolonie Fernheim, Paraguay geboren. Nach der deutschen Schule in Filadelfia kam er 1970 nach Hamburg, um eine Ausbildung als Buchhandels- und Verlagskaufmann abzuschliessen. Danach spezialisierte er sich als führende Fachkraft für den fremdsprachigen (grösstenteils Englisch) Buchimport in Deutschland.

Rudolf Dyck

Rudolf Dyck, geb. 1932, in der neu gegründeten Kolonie Fernheim, im Chaco von Paraguay, damals weit ab von jeglicher Zivilisation. Schulbesuch in der Kolonie. 1950 Reise nach Buenos Aires, Erfüllung der erforderlichen Schulabgänge und Aufnahme des Medizin-Studium; Abschluss 1962, Praktikum im Deutschen Krankenhaus Buenos Aires. Zusammen mit seiner Frau Erika Dyck geb. Braun, auch Ärztin, nahm er 1964 die berufliche Tätigkeit in den Mennoniten-Kolonien in Paraguay auf. In vier der fünf älteren Kolonien haben sie ihren Beruf ausgeübt, immer im Angestelltenverhältnis. Zwei Fortbildungsaufenthalte in der Bundesrepublik Deutschland wurden zwischengeschaltet. Abschlusseinsatz waren 7 Jahre im mennonitischen Missionskrankenhaus in Ost-Paraguay für die ärmere Bevölkerung mit Schwerpunkt Lepra-Kranken-Betreuung. Seit 2000 in ständigem Vor-Ruhestand ...

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