Zurück zur Übersicht

Platz 1

8
Der tote Vincent malt und malt
Roman des grossen Berliner Fälschungsskandals
Schröter, Eberhard

Paperback
428 Seiten
ISBN 978-3-7504-1859-2
CHF 22,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
  • Beschreibung
  • Autor/in
  • Pressestimmen (0)

Der tote Vincent malt und malt

BERLIN 1924. Der Ausdruckstänzer Olindo Lovaël kommt an zahlreiche Gemälde, die von Vincent van Gogh stammen sollen. Er nimmt wieder seinen echten Namen an und steigt als Otto Wacker in die erlesenen Kreise der Berliner Kunsthändler auf. Dort aber regt sich ein übler Verdacht. Sind die van Goghs wirklich echt? Auch der junge Journalist Max Auwald zweifelt und beginnt eine Jagd nach den Bildern. Ende 1928 ist er am Ziel. Mit seinen Enthüllungen in der "Vossischen Zeitung" entfesselt der rasende Reporter den grössten Fälschungsskandal, den Berlin je gesehen hat.

DER TATSACHENROMAN folgt einer wahren Begebenheit. Längst versunkene Orte tauchen wieder auf, vergessene Ereignisse werden noch einmal lebendig, einst berühmte Persönlichkeiten treten ans Licht. Max Auwald recherchiert unter anderem in den Kunstsammlungen von Max Liebermann, Harry Graf Kessler und Otto Krebs, einem Industriellen, der in Holzdorf bei Weimar heimlich impressionistische Kunstwerke hortet. Die Spur der Fälschungen führt durch die Berliner Kunsthandlungen von Hugo Perls, Paul Cassirer, Justin Thannhauser, Franz Zatzenstein und natürlich Otto Wacker. Eine zentrale Rolle spielt das Berliner Kronprinzenpalais, in dem Ludwig Justi die Neue Abteilung der Nationalgalerie eingerichtet hat. Max Auwald verliebt sich hier unsterblich in Justis Assistentin Jenny Konopke. Otto Wacker hingegen landet 1932 vor Gericht. Manch einer, der sich blenden liess und im Van-Gogh-Wahn hoch gestiegen ist, wird jetzt abgrundtief fallen.

ZWEI ZUSÄTZLICHE EBENEN bereichern den Roman auf ungewöhnliche Weise. Zum einen finden sich im Anhang meist farbige Abbildungen. Sie zeigen die im Text erwähnten 76 Van-Gogh-Gemälde und -Fälschungen. Da sie mit den F-Nummern aus Jacob-Baart de la Failles Werkverzeichnis "Catalogue raisonné" gekennzeichnet sind, können sie beim Lesen schnell gefunden werden und die Anschaulichkeit ungemein erweitern. Die zweite Ebene bilden die Fussnoten. Sie lokalisieren z. B. im Krieg zerstörte Gebäude in den heutigen Stadtgrundrissen.

WEBSITE: www.der-tote-vincent.de

Eberhard Schröter

DER AUTOR stammt aus Leipzig und hat lange Zeit in Berlin gelebt. Auf das Studium der Journalistik folgte die Promotion über Auslandsjournalismus, später die Tätigkeit als Fernsehjournalist, Onlineredakteur und Redaktionsleiter eines Produzenten von Audioguides. Die Arbeit für Museen und Kunstausstellungen hat den Weg zum vorliegenden Buch bereitet.

Weitere Bücher bei BoD

myBoD-Anmeldung