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Platz 1

8
Des Somas Hüter
Yamas Zorn
Dau, Sabine

Paperback
320 Seiten
ISBN 978-3-7460-9962-0
CHF 16,50
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Des Somas Hüter

Wir fürchten, was wir nicht verstehen.

Auf den ersten Blick scheint es offensichtlich zu sein: hier die hässlichen, Furcht einflössenden Monster, dort die schönen und lichten Götter. Doch manchmal sind die Dinge nicht ganz so einfach, wie sie uns zunächst erscheinen.

Der Himmel gehörte einst den Asura, bis die Götter die Dämonen aus ihrer Heimat vertrieben und sie in das Totenreich verbannten. Seitdem ist es das Ziel der Asura, eines Tages dorthin zurückkehren zu können. Yama, der Herr des Totenreichs, möchte dies auf friedlichem Wege erreichen. Doch all seine Bemühungen drohen zu scheitern. Die Götter begegnen ihm mit Furcht und Misstrauen. Nur wenige von ihnen sind bereit, seinem Wort zu vertrauen. Als schliesslich ein neuer Gottkönig ins Amt berufen wird, eskaliert die Situation.

Ein Fantasyroman aus der Götterwelt Asiens.
Vierter Teil der Yama-Chroniken.

Sabine Dau

Schon als junge Frau beschäftigten mich die klassischen Wahrheitssucherfragen, mit denen ich mein Hirn strapazierte: Was hat das Leben für einen Sinn? Ist mit dem Tod alles zu Ende? Und wieso, zum Teufel, stellen sich eigentlich andere Menschen nicht solche Fragen?
Leider stand ich mit diesen Grübeleien ziemlich allein da. Als ich dann begann, mich vor über dreissig Jahren für die Geisteswelt und die Philosophien Asiens zu interessieren, hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal Fantasybücher schreiben würde, die dadurch inspiriert worden sind. Dabei faszinierten die Lehren Asiens bereits viele Menschen im Westen, wie beispielsweise: Goethe, Hesse, Huxley oder auch C.G. Jung, die sich alle intensiv mit den Philosophien des Orients auseinandergesetzt haben.
Was mich daran vor allem beeindruckte, war die Tiefe und der Facettenreichtum der buddhistisch / hinduistischen Geisteswelt, die in sich schlüssig ist und in ihrem Kern eher Philosophie statt Religion ist.
In meinen Büchern versuche ich, dieses Weltbild mit einfliessen zu lassen und sie zugleich mit den Philosophien des Westens zu verbinden, um auf diese Weise eine Brücke, zwischen West und Ost, zu schlagen.

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