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Platz 1

8
Die Liebe höret nimmer auf
Künstlerpaare, die Liebe und die Liebe zur Kunst
Cyrus, Hannelore

Hardcover
208 Seiten
ISBN 978-3-8391-5561-5
CHF 35,50
inkl. MwSt. zzgl. Versand
  • Beschreibung
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  • Pressestimmen (1)

Die Liebe höret nimmer auf

„Ich suchte die andere Hälfte meiner selbst“, verriet Marianne Werefkin. Paula Becker wünschte sich, „ein Wesen, das versteht“. Sie gab dem Liebesbegriff einen eigenen Sinn, in dem sie ihre Liebe zu Otto Modersohn mit ihrer Liebe zur Kunst verband, „denn ist Kunst nicht Liebe?“ Beide Frauen träumten von einer besonderen Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich durch ihre Liebe und ihrer Liebe zur Kunst doppelt nah und auf das Innigste verbunden fühlen und Lust und Leidenschaft mit dem Willen verbinden, in der Kunst Grosses zu schaffen, und sich als Menschen emporzuentwickeln.
Wunschtraum oder Wirklichkeit?
Ausführliche Antworten geben, nach einführenden Worten aus dem Briefwechsel der Brautleute Hermine Rohte und Fritz Overbeck, die berühmten Paare Paula Becker und Otto Modersohn, Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, Marianne Werefkin und Alexej Jawlensky sowie Frida Kahlo und Diego Rivera. Aus Briefen und Tagebüchern werden aus der Perspektive der Malerinnen, die Kollegen als Ehefrauen, in „freier Liebe“ oder in „Ehe ohne Trauschein“ verbunden waren, Lebensentwürfe und Lebenswege rekonstruiert, die im Spannungsverhältnis von Karriere und Konvention, von Selbstfindung, Selbstentfremdung und Selbstaufgabe stehen. Es sind Lebensgeschichten voller Spannung und Dramatik, erschüttert von Höhen und Tiefen, von Träumen und Alpträumen, von Zweifeln und Verzweiflung.

Hannelore Cyrus

Hannelore Cyrus (1935): Dr. rer. pol. und Dr. phil., Studium im zweiten Bildungsweg. Lehrtätigkeit von 1979 bis 2000 als Lehrbeauftragte und als Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Bremen im Studiengang Sozialwissenschaften. Arbeitsschwerpunkte: Historische Frauenforschung, Kriminologie und empirische Sozialforschung. Freie Mitarbeiterin im Wissenschaftsfunk von Radio Bremen. Mitgründerin und Vorstandsvorsitzende des Kultur-, Kommunikations- und Bildungszentrums „belladonna“ sowie Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, u.a. „Laienhelfer im Strafvollzug“, Weinheim 1982; „Historische Akkuratesse und soziologische Phantasie“, Königstein/Taunus 1997; „Frei geboren“, 1000 Jahre Bremer Frauengeschichte, Bremen 1997; „’Fürstin’ Mathilde Plate“, Bremen 2000; „Zwischen Tradition und Moderne“, Künstlerinnen und die bildende Kunst in Bremen bis Mitte des 20. Jahrhunderts; Bremen 2005; „Die Fackel weitertragen“, der Deutsche Frauenbund für alkoholfreie Kultur von 1900 in Bremen, Norderstedt 2006

    • Kurier am Sonntag

      Vier Paare in einem Buch

      Als historische Frauenforscherin und Autorin von Büchern vor allem über Künstlerinnen und bekannte Bremer Frauenpersönlichkeiten hat Hannelore Cyrus sich zumindest in Bremen und der Region längst einen Namen gemacht. Mit ihrem jüngsten Buch "Die Liebe höret nimmer auf" hat sie sich nun einem weiteren Feld gewidmet, denn sie präsentiert vier Künstlerpaare, die zum Teil international bekannt sind. (...)
      01.12.2010

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