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Platz 1

8
Die Marionetten Eliterias
Fuss, Margarete

Paperback
372 Seiten
ISBN 978-3-8370-3532-2
CHF 18,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
  • Beschreibung
  • Autor/in
  • Pressestimmen (2)

Die Marionetten Eliterias

Sarah braucht kein Smartphone. Sie trägt Computerchips in ihrem Körper, die weitaus mehr können als die heutigen Mobiltelefone. Als hervorragende Roboter-Entwicklerin geniesst sie in Eliteria im Jahr 2056 ein sorgloses Leben. Ihr Arbeitgeber nimmt ihr in diesem eingezäunten Gebiet sämtliche Alltagspflichten ab, bietet ihr vielfältige Freizeitaktivitäten und schützt sie vor der gefährlichen Welt ausserhalb. Sie sehnt sich aber zunehmend nach ihren Kindern, die sie lediglich auf Bildschirmen sehen darf. Als sie entdeckt, dass diese Bilder manipuliert werden, beginnt sie, das System zu hinterfragen. Doch das hat sie längst unmündig gemacht. Eine digitale Assistentin bestimmt über ihr Leben. Es scheint unmöglich zu sein, sich aus dieser Abhängigkeit in einer Welt ohne Privatsphäre zu befreien. Aber Sarah kämpft um das Zusammensein mit ihren Kindern.

Margarete Fuss

Margarete Fuss wurde 1956 als Tochter eines Bergarbeiters geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Diese eigenartige Welt, in der Kohlestaub, aber auch Solidarität und die Sorge der Frauen um ihre Ehemänner allgegenwärtig waren, prägte sie für ihr Leben. Nach einem Informatik-Studium an der Universität Dortmund forschte sie zu Methoden, wie Arbeitnehmer den Computer-Einsatz in ihrem Sinne beeinflussen können und schulte Betriebsräte. Viele Jahre arbeitete sie bei einem grossen deutschen Software-Unternehmen daran, die Wünsche und Bedürfnisse der Endbenutzer in die Entwicklung einzubringen. Erst spät entdeckte sie die Freude am Schreiben und nahm sie im Jahre 2009 zum Anlass, aus ihrem bisherigen Beruf auszusteigen. "Die Marionetten Eliterias" ist ihr erster Roman.

    • Rhein-Neckar-Zeitung

      Weinheimer Informatikerin Margarete Fuss wurde Science-Fiction-Autorin

      (...)Der Roman ist eine Gesellschaftsdystopie. Er zeigt, wie unsere Gesellschaft bei andauerndem technologischen Fortschritt in einigen Jahrzehnten aussehen könnte. Allerdings ist diese Aussicht nicht gerade rosig: Obwohl diverse Programme und Geräte den Alltag erleichtern, fehlen in dieser Welt Zwischenmenschlichkeit, Selbstbestimmung, Privatsphäre und Freiheit. Die Einwohner "Eliterias" sind gläserne Menschen, sie haben alle ihre Daten abgegeben. Die Unternehmen, für die sie arbeiten, wissen alles über sie, kontrollieren und planen ihr Leben.(...)
      01.10.2016

    • FIfF-Kommunikation

      Margarete Fuss: Die Marionetten Eliterias

      (…)Margarete Fuss zeigt sich in dem Roman nicht nur als kritische Informatikerin – sie ist auch Mitglied des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung – sondern, was manchen weniger auffallen könnte, auch als genderbewusst und in vielen frauentypischen Situationen erfahren, so etwa beim Mutter-Tochter-Konflikt zwischen Monika und Laura. Es lohnt sich sehr, diesen Text zu lesen.
      01.04.2016

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