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Platz 1

8
Dunkler Augen Blicke
Freitag, Arnhild E.

Hardcover
132 Seiten
ISBN 978-3-8391-9569-7
CHF 27,50
inkl. MwSt. zzgl. Versand
  • Beschreibung
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  • Pressestimmen (1)

Dunkler Augen Blicke

Krieg im Jahre 1940. Während der Nazizeit wird ein Kind in eine Familie in Deutschland hineingeboren. Das Kind, dessen Eltern eine sogenannte Mischehe führen, erlebt die Deportation der jüdischen Verwandten, Ausbombung und Flucht. Wie ein Gefäss nimmt es die Ereignisse und die Atmosphäre von ständiger Bedrohung in sich auf, ohne zu begreifen. Unbewusst wird es schon sehr früh in die Rolle der Beschützerin der Mutter gedrängt und füllt die­se Rolle bereitwillig bis ins Erwachsenenleben aus. Wie wirken sich solche Belastungen auf die Entwicklung eines Menschen aus und welche Auswirkungen haben die erlittenen Traumata der Familie auf die Kinder und deren Nachkommen? Der Stoff des Buches ist autobiographisch, jedoch hat die Autorin ihrer Geschichte eine eigenwillige literarische Form gegeben. In kurzen, eindringlichen Momentaufnahmen werden die Ereignisse durch die dunklen Augen des Kindes gesehen und bringen den Leser dazu, die Lücken mit Hilfe der eigenen Vorstellungskraft zu füllen. Die Sprache ist einfach und schnörkellos, der Ton unsentimental und in keiner Weise anklagend. Der Leser zieht seine eigenen Schlüsse, auch im Kontext zum aktuellen Zeitgeschehen.

Arnhild E. Freitag

Arnhild E. Freitag wurde 1940 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte Sie Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Hamburg und München und war danach als Studienrätin tätig. Seit ihrer Pensionierung schreibt sie Erzählungen. „Dunkler Augen Blicke“ ist ihre erste Veröffentlichung.

    • buecher-logbuch.de

      BUCHEMPFEHLUNG “Dunkler Augen Blicke”

      Dunkler Augen Blicke ist ein schlicht erzählter, erschütternder Roman, die wahre Lebensgeschichte einer Zeitzeugin und ein Bericht über ein Familienschicksal. (...) Es ist schwer an dieser Geschichte vorbeizukommen, weil sie mit den Augen des Kindes gesehen und erzählt wird; Kinder schauen, hören, fühlen und wahrnehmen ohne die Erfahrungslast der Erwachsenen. Sie sind Zeitzeugen. Das macht diese Geschichte authentisch.
      01.01.2013

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