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Platz 1

8
Genannt Claus Störtebeker
Ein historischer Zeitroman, Störtebeker-Trilogie Band 1
Bracker, Jörgen

Paperback
404 Seiten
ISBN 978-3-7460-0201-9
CHF 18,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Genannt Claus Störtebeker

Raus aus diesem Gefängnis, raus aus dem Waisenhaus für einen Tag! Claus Störtebeker und zwei weitere Waisen, Johannes und Clemens Zeelander spielen am Ufer. Sie schieben ein verwahrlostes Anglerboot ins Wasser, wollen dessen Seetauglichkeit erproben. Es sinkt bei Sturm, Claus geht über Bord. Die Spielkameraden glauben, er sei tot. Jahre später werden sie sich wiedertreffen. Johannes und Bruder Clemens zieht es nach Hamburg, Johanns wird Schiffbauer auf dem Grasbrook, Clemens Pfarrer an St. Catharinen und später gar päpstlicher Nuntius. Störtebeker avanciert zum Geheimboten der Stadt Wismar, verhandelt mit dänischen Freibeutern und wechselt die Fronten. Er schliesst sich den raublustigen Vitalienbrüdern an, die von Mecklenburger Herzögen bezahlt werden, den Schwedenkönig Albert III., aus dem Kerker der dänischen Königin Margrete freikzukämpfen. Als derart lukrative, fürstliche Aufträge ausbleiben, verlegen sich die Vitalienbrüder auf die Ausplünderung hansischer Kauffahrer in Nord- und Ostsee. Am Ende werden sie von hansischen Englandfahrern auf Helgoland überwältigt und zur Hinrichtung nach Hamburg zum Schafott auf den Grasbrook verschleppt. Fallen dort wirklich die Köpfe aller Seeräuber?
Die Gerüchteküche brodelt: Claus Störtebeker sei der eigenen Hinrichtung entronnen! Sein zweites Leben kann beginnen.

Jörgen Bracker

JÖRGEN BRACKER, Jahrgang 1936, wurde 1965 in Münster/Westfalen promoviert und wirkte von 1965 bis 1976 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Römisch-Germanischen Museums in Köln an Ausgrabungen, Ausstellungen und der Einrichtung des neuen Museumsgebäudes mit. Von 1976 bis zum Ende des Jahres 2001 leitete er als Direktor und Professor das Museum für Hamburgische Geschichte. Die Neugestaltung der Schausammlungen und die von Katalogwerken begleiteten Sonderausstellungen zur Geschichte Hamburgs vom 9. bis zum 20. Jh. bestimmten sein dortiges Wirken. Seit der von ihm 1989 in Hamburg und Rostock präsentierten Ausstellung "Die Hanse – Lebenswirklichkeit und Mythos" galt sein besonderes Augenmerk der durch Seeraub und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichneten Krise der Hansezeit um 1400. Seit seiner Pensionierung Ende 2001 schreibt er historische Romane.

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