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Platz 1

8
Gerade noch davongekommen
Dokumentation einer Jugend in gefährlicher Zeit (1938 - 1948)
Rothbart, Otto-Rudolf

Paperback
96 Seiten
ISBN 978-3-8334-7292-3
CHF 14,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Gerade noch davongekommen

Der Autor bietet nicht Erinnerungen (einmal mehr) an eine trotz allem als selig empfundene Jugend in einer totalitären und (wie man heute weiss) abgründig-gefährlichen Zeit. Er schildert vielmehr in Form einer Dokumentation eine vermutlich gar nicht untypisch-unpolitische Entwicklung, den Entwicklungshintergrund, die Entwicklungsmöglichkeiten und -gefährdungen, selbst in z.T. bewusster Abgrenzung von der gängigen, oft verzeichnenden Darstellung von Historikern und sogenannten Zeitzeugen (die manchmal nur berichten, was sie nachträglich erkannt oder gehört haben). Gefährdungen meint keineswegs nur die äusseren Gefahren (durch Krieg, Flucht über die Ostsee u.a.), sondern gerade auch die ideologischen Verführungen der herrschenden Politkaste. Erstmals überhaupt wird hier zudem aus deutscher Sicht auch der Versuch gewagt, den jahrelangen Aufenthalt von Abertausenden deutscher Flüchtlinge in Dänemark umfassender zu beschreiben, die Wiedereingliederung von Davongekommenen in eine zwar deutsche, dennoch zunächst (selbst sprachlich) fremde Welt (Französische Besatzungszone) aus rein menschlicher Perspektive zu erinnern.

Otto-Rudolf Rothbart

Geboren 1928 in Stralsund. Ausbildung zum Bibliothekar in Stuttgart (Dipl.-Examen 1950). Studium der Germanistik. Als Bibliothekar tätig u.a. in Stuttgart, ab 1964 als Lektor und Redakteur, ab 1974 als Bibliothekarischer Direktor der ekz (Bibliotheksservice GmbH) in Reutlingen – einer bibliothekarischen Dienstleistungsinstanz für die gesamte BRD. Autor einiger Fachbücher und zahlreicher fachspezifischer Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden.

    • ekz-Informationsdienst

      Einblicke in eine Jugend

      Krieg, Flucht über die Ostsee, die einprägsam beschriebende Internierung in Dänemark, danach die Berufsfindung. Bis hin zu sehr privaten Dimensionen gewährt uns Rothbart Einblicke in eine Jugend, welcher der herrschende Ungeist der Barbarei im Grossen und Ganzen fremd blieb, "jugendselig" beschreibt er sie als viel politikfreier, als es die Historiker heute zu wissen glauben.
      01.07.2008

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