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Platz 1

8
Globalisierung. Wissenspolitik. Bildung
Robertson, Susan L.; Forster, Edgar; Gödl, Doris

Paperback
100 Seiten
ISBN 978-3-905933-06-2
Verlag: spheres
CHF 21,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Globalisierung. Wissenspolitik. Bildung

Globalisierungsforschung hat Politik, Ökonomie, Kultur und Kommunikation, Migration, Umweltthemen, Recht und militärische Angelegenheiten zum Gegenstand, aber es gibt ein auffälliges Forschungsdefizit darüber, wie Globalisierung die Forschung und ihre Praktiken verändert. Der vorliegende Band ist Ausdruck des Versuchs, einer veränderten Forschungspraxis Rechnung zu tragen. Aus einem öffentlichen Vortrag von Susan Robertson an der Universität Fribourg, ist ein wissenschaftlicher Dialog zwischen Susan Robertson (University of Bristol), Edgar Forster und Doris Gödl (Universität Fribourg) entstanden. Der Beitrag von Robertson, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt, fokussiert auf die Dynamik des Begriffspaares absences und imaginings in der herrschenden Wissensproduktion. Globalisierungsforschung, so ein wichtiges Fazit, ist nur als reflexives Projekt möglich. Denn nur dann kann etwas entstehen, was nicht schon in unserem Denken vorweggenommen ist.

Edgar Forster

Edgar Forster ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Globalisierung und Bildung an der Universität Fribourg, Schweiz. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Transformationsprozesse von Demokratien und Auswirkungen auf Politische Bildung, historische und systematische Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert, Gender Studies mit dem Fokus Männlichkeitsforschung. Er arbeitet derzeit gemeinsam mit Doris Gödl, Christian Kloyber, Stefan Vater und Meinrad Ziegler an einem Forschungsprojekt über Strategien der De-Politisierung – Transformation der Demokratie. Siehe auch: www.unifr.ch/pedg/allgpaed

Doris Gödl

Doris Gödl ist Oberassistentin am Departement für Erziehungswissenschaften (bei Prof. Forster) an der Universität Fribourg, Schweiz. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen politische Transformationsprozesse, wobei sich ihr Forschungsinteresse auf Rolle, Funktion und Einfluss von Bildung auf gesellschaftliche Veränderungs- und Demokratisierungsprozesse richtet. Derzeit arbeitet sie zum Thema Education, mass mobilization and democratization, einem Kooperationsprojekt mit der University of Santa Clara/CA. Gemeinsam mit Edgar Forster arbeitet sie über Strategien der Depolitisierung – Transformation der Demokratie. Ihr zweiter Forschungsschwerpunkt sind Gender Studies. Aktuell arbeitet sie zum Thema Genozid und Geschlecht, einem Kooperationsprojekt mit der Universität Salzburg.

Susan L. Robertson

Susan Lee Robertson ist Professorin für Sociology of Education an der Graduate School of Education, University of Bristol. Ihre Forschungsinteressen umfassen unter anderem Globalisierung und Regionalisierung, Bildungspolitik und Wissensökonomie. Sie hat das Centre for Globalisation, Education and Societies (GES) gegründet und ist gemeinsam mit Roger Dale Gründungsherausgeberin der Zeitschrift „Globalisation, Societies and Education“. Mit KrisOlds (Wisconsin-Madison) hat sie ein neues, weltweit operierendes Netzwerk von Universitäten (WUN) initiiert. Siehe auch: www.susanleerobertson.com.

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