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Platz 1

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Kunstunterricht in der postmigrantischen Gesellschaft
Ein Reader mit Unterrichtsbeispielen
D'Incau, Alexandra; Henke, Silvia

Paperback
140 Seiten
ISBN 978-3-7448-1076-0
CHF 20,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Kunstunterricht in der postmigrantischen Gesellschaft

Ob Stillleben, Selbstporträt oder räumliches Zeichnen: Sobald man den Anspruch an kulturelle Bildung ernst nimmt, werden Kernaufgaben des Kunstunterrichts zu komplexen und äusserst produktiven Fragen von Identität, Differenz, Zugehörigkeit und Symbolik. Sie führen damit immer auch zu aktuellen transkulturellen Bedeutungen.
Der vorliegende Reader bietet einen diskursiven Rahmen und konkrete Unterrichtsbeispiele für theoretische, subjektive und alltagsspezifische Artikulationen von Kultur, in dem er verschiedene Stimmen und Perspektiven zusammenführt. Nachvollziehbar wird damit das Wechselspiel von individuellen und gesellschaftlichen Bedeutungen von Transkultur im konkreten künstlerisch-gestalterischen Prozess.

Alexandra D'Incau

Alexandra D'Incau (*1980) ist ausgebildete Künstlerin und Kunstpädagogin. Nach ihrer Tätigkeit als künstlerisch-wissenschaftliche Assistentin am Master of Arts in Fine Arts der Hochschule Luzern wechselte sie 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der PH FHNW (Professur für Fachdidaktik in Kunst und Design), wo sie Fachwissenschaften unterrichtet und im Bereich Unterrichtsqualität und Aufgabenkultur forscht. Daneben absolviert sie an der Universität Basel den Masterstudiengang Educational Sciences mit Schwerpunkt Bildungsforschung. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind transkulturelle Kunstpädagogik, künstlerische Vermittlung sowie Unterrichtsqualität im Fach Bildnerisches Gestalten.

Publikationen und Projekte (zuletzt): Gründung des Duos frequenzbasis zusammen mit Anastasia Katsidis - Durchführung prozessorientierter Themenabende (2017); Webpublikation zu künstlerischer Vermittlung im Museum - www.1234.camp.ch (2016); Zusammen unterwegs im Freilichtmuseum Ballenberg - Museumsführer in Zusammenarbeit mit Susanne Kudorfer und Martina Perrin (2016); «Art Teaching als kritische Praxis» - Textbeitrag in Co-Autorschaft. In: Meyer, Torsten, Kolb, Gila (Hrsg.), What's Next, München: Kopaed 2015, S.103-105.

Silvia Henke

Silvia Henke (*1962) ist Professorin für Kulturtheorie an der Hochschule Luzern, Kunst & Design. Seit 2003 leitet sie Leitung Abteilung Theorie. Sie unterrichtet im Bachelor und im Master Fine Arts/Art in Public Spheres/Art Education. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Kunst und Religion, transkulturelle Kunstpädagogik und ästhetische Bildung.
Publikationen (zuletzt): «Wer's glaubt. Figuren der Erlösung in künstlerischen Arbeiten der Gegenwart.» In: Lehman, Johannes, Thüring, Hubert (Hrsg.), Rettung und Erlösung: Zu einem Basisnarrativ der Kultur, München: W. Fink 2015, S.195-212; Über den Verbleib des Unsichtbaren im Gewand des Spektakels. Zeitgenössische Performance zwischen Inkarnation und Transzendenz». In: Neddens, Christian et al. (Hrsg.), Spektakel der Transzendenz, Würzburg 2017, S.91-106; «Szenen visueller Bildung in Stifters Condor». In: Gann, Thomas, Schuller, Marianne (Hrsg.), Fleck, Glanz, Finsternis. Zur Poetik der Oberfläche bei Adalbert Stifter, München: W. Fink 2017, S.61-76; «Visionäre, Spinner, Mythologen? Die bestimmte Lust auf ein Abseits». In: Brückle, Wolfgang, Henke, Silvia, Nigg, Marie-Louise, Handwerker, Visionäre, Weltgestalter, Nummer 7, Hochschule Luzern - Design & Kunst 2017, S.32-37; «Reminiszenz und eine Erfahrung im Modus der Bildhaftigkeit», erscheint in: Meyer, Torsten, Sabisch, Andrea, Zahn, Manuel (Hrsg.), nachbild[]vorbildern. Für Karl-Josef Pazzini, München: Kopaed 2017, S.14-24 (weitere siehe www.silviahenke.ch).

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