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Platz 1

8
Lisbeths Traum
oder bloss nicht darüber reden, Missbrauch in der Familie, Roman
Bomeier, Sabine

Paperback
472 Seiten
ISBN 978-3-7412-2574-1
CHF 24,50
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Lisbeths Traum

Lisbeth hatte einen Traum. Sie wollte gross hinaus, eine kultivierte Dame werden. Das war nicht so einfach in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Moralvorstellungen waren streng und eine eigene berufliche Karriere für die meisten Frauen weder erreichbar noch vorstellbar. Aber Lisbeth meinte, in Kurt den Mann gefunden zu haben, der sie aus dem engen Milieu ihres Elternhauses entführen würde. Zunächst schien auch alles ganz nach ihren Wünschen zu verlaufen. Aber diese Ehe entwickelte sich anders als sie es sich erträumt hatte. Kurt zeigte mehr Interesse an der gemeinsamen Tochter als an seiner Frau. Aber Lisbeth wollte sich dadurch ihren Traum nicht zerstören lassen. Es würde schon alles nicht so schlimm sein, wenn man nur darüber schweigen würde. Sie schottete sich von der Welt ab, zog sich in eine Traumwelt zurück und meinte, in der Tochter doch noch ihre eigenen Wünsche wahr werden lassen zu können.

Sabine Bomeier

Sabine Bomeier war im Knast und arbeitet nun in der Politik. Das Leben lässt die Menschen eben manchmal unerwartete Wege beschreiten. Aber damit ja keiner auf komische Gedanken kommt: Beides hat nichts miteinander zu tun und geschah nacheinander, erst Knast, dann Politik. Und im Letzteren ist die Autorin, wenn auch von Herzen überzeugt, so doch nur in der zweiten Reihe zu finden, ganz unauffällig. Das soll auch so bleiben.
Sowohl im Knast als auch in der Politik hatte und hat sie immer wieder die Gelegenheit, ihre Mitmenschen zu beobachten und darüber zu schreiben. "Ich kann eh nichts anderes, also, nichts anderes als schreiben", sagt sie.


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