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Platz 1

8
Mein Leben
Als Mennonit unter dem Zaren, Stalin, Hitler und Stroessner
Redekopp, Jakob

Paperback
180 Seiten
ISBN 978-3-7386-4421-0
CHF 10,50
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Mein Leben

Jakob Redekopp hat seine Lebenserinnerungen aufgeschrieben, und dabei seine bewegte Geschichte lebhaft dargestellt. Einen zusammenfassenden Einblick in die Welt seiner Zeit bietet uns der Lebenslauf, den Enkel Uwe Neufeld für das Lexikon der Mennoniten in Paraguay aufgeschrieben hat.

Jakob Redekopp

Jakob Redekopp (1906 - 1996) wurde am 4. 11. 1906 in Gnadental, Ukraine, geboren. Die Wirren des Ersten Weltkrieges und die darauf folgende Revolution beeinträchtigten seine schulische Ausbildung. Trotz alledem hat er das Lehrerseminar in Chortitza erfolgreich abgeschlossen und anschliessend in verschiedenen deutschen Schulen unterrichtet. Die Unruhen des Zweiten Weltkrieges brachten ihn schliesslich nach Deutschland. Um einer Rückführung nach Russland zu entgehen, wanderte er 1947 mit seiner Familie nach Paraguay aus. Hier setzte er seine Lehrertätigkeit in den verschiedenen Mennonitischen Kolonien fort. Von 1947 bis 1951 hat er in Fernheim und Neuland in Schule und Gemeinde mitgearbeitet. 1951 kam er auf Bitten der Allgemeinen Mennonitenkonferenz aus den USA nach Volendam. Hier war er massgeblich an der kulturellen und sozialen Entwicklung der Kolonie beteiligt.
Vier Jahre hat Jakob Redekopp sich ganz der Schul- und Gemeindearbeit in Volendam gewidmet und wurde anschliessend zum Oberschulzen der Kolonie gewählt. Dieses Amt hat er im Jahre 1959 niedergelegt. Nach einigen Monaten der Lehrtätigkeit in der Nachbarkolonie Friesland half er ab 1960 in der Kolonie Menno das Schulwesen aufzubauen. 1967 ging er nach Deutschland, wo er der Leiter des Mennonitischen Altenheims in Enkenbach, Rheinland-Pfalz, wurde. Hier hat er in der Mennonitengemeinde sowie im Vorstand der Vereinigung der Mennoniten in Deutschland mitgearbeitet. Nach fünf Arbeitsjahren in Deutschland hatte er das Rentenalter erreicht und kehrte zurück nach Paraguay. Zum ersehnten Lebensabend kam es jedoch noch nicht. Er hat in der Kolonie Menno noch einige Jahre als Bibelschullehrer gearbeitet und zog anschliessend wieder nach Volendam, wo er sechs Jahre als Schulrat und von 1980 bis 1988 als Leiter des Waisenamts tätig war. 1988 zog er mit seiner Frau Lena nach Leopoldshöhe, Deutschland, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. In Deutschland hat er dann noch die Erinnerungen an die Ansiedlungsjahre in Volendam zusammengetragen und als Buch veröffentlicht. Er starb am 2.Februar 1996.
Uwe Neufeld aus dem Lexikon der Mennoniten in Paraguay

Verein für Geschichte und Kultur der Mennoniten in Paraguay (Hrsg.)

Verlagsagentur Rudolf Dück Sawatzky JustBestEBooks.de (Hrsg.)

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