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Platz 1

8
Melancholie der Macht
Skoneczny, Ingo

Hardcover
264 Seiten
ISBN 978-3-7494-6805-8
CHF 36,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Melancholie der Macht

Ingo J. Skoneczny, dem erfahrenen Autor von Sach- und Fachtexten, gelingt mit seinem Erstlingsroman Erstaunliches. Er findet seine ganz eigene Melodie für diesen Roman, der vor allem in Deutschland und Italien spielt und von den Irrungen von Macht und Liebe, Schuld und Einsamkeit, der Suche nach dem Vater, Selbstfindung und dem seltenen Glück erzählt.
Es ist eine scheinbar private Liebesgeschichte, die harmlos 1968 im politisch bewegten Europa beginnt und dann in den Machtstrukturen des 20. Jahrhunderts in einer Art Irrfahrt der Protagonisten alles berührt, was der politischen Moral zu dieser Zeit als skandalös erscheinen mochte.
Die Pointe führt uns in die persönlichen Tiefen der Motive aller Beteiligten. Spannend, bis zum Schluss.

Ingo Skoneczny

Ingo J. Skoneczny ist ein echter 68er aus Berlin. Er liebte wie alle anderen Italien wegen der politischen Debatten und des öffentlichen Lebens auf Strassen und Plätzen, wegen des guten Essens, aber vor allem wegen der Kinderliebe der Menschen zwischen Nord und Süd. Sein Geschichtsstudium folgte dieser Begeisterung und mündete in einem langen Aufenthalt in Mailand und Rom. Sein Auftrag betraf ein Sachbuch für die Universität zu Mussolinis Prestigeprojekt in deutscher Sprache zu verfassen. Die thematische Beschäftigung mit der Trockenlegung der pontinischen Sümpfe führte ihn in die finanziellen Sümpfe des Vatikans. Unglaubliches tat sich ihm auf.
Hatte der Vatikan wirklich mit dem NS-Staat kollaboriert, um Zwangsarbeiter für sich nutzbar zu machen?
Jahre später begegnete er einem Mann, der von dieser brutalen Geschichte und seinem persönlichen Weg zur Herstellung seiner eigenen Gerechtigkeit erzählte.
Aus dieser Begegnung entstand der Wunsch einen Roman zwischen den Abgründen menschlicher Existenz, der ewigen Sehnsucht nach Liebe und den raffinierten Formen der Rache zu schreiben. Dieser Melange wird der Autor gerecht, denn zwischen gut und böse entscheiden schlussendlich die Taten der Protagonisten und der gesunde Menschenverstand der LeserInnen.

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