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Platz 1

8
Neurosen und andere Edelpflanzen
Alltagssatire, Kolumnen und Philosophisches zum Thema: Die Suche nach dem Sinn des Lebens und weitere Angststörungen
Nezami-Tavi, Juliette; Kalocsai, Zsuzsa

Paperback
188 Seiten
ISBN 978-3-7412-9749-6
CHF 21,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Neurosen und andere Edelpflanzen

Was ist langstielig und hat reichlich Dornen? Richtig! Das Leben!
Alltagssatire, Kolumnen und Philosophisches zum Thema:
Die Suche nach dem Sinn des Lebens und weitere Angststörungen.
»Die Tonsprache ist Anfang und Ende der Wortsprache. wie das Gefühl Anfang und Ende des Verstandes, der Mythos Anfang und Ende der Geschichte, die Lyrik Anfang und Ende der Dichtkunst.« (R:Wagner). Ich habe mir Richard Wagners Worte nicht nur zu Herzen genommen, sondern diesbezüglich noch ein paar zusätzliche Überlegungen angestellt. Somit bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Kommunikation Anfang und Ende des Schweigens ist, die Bildung Anfang und Ende der Ignoranz und das Essen Anfang und Ende des Appetits. Zum Essen habe ich mir vorerst keine weiteren Gedanken gemacht, aber den Themen Kommunikation und Bildung widme ich in diesem Werk einiges an Fläche.
Zudem habe ich hier so manche Sinnfrage gestellt und dabei ebenfalls einiges an Erkenntnis gewonnen. Beispielsweise konnte ich rekapitulieren, dass ich früher unaufhörlich in Büchern nach dem Sinn des Lebens gesucht habe. Während ich heute nur nach einem Platz für meine Bücher suche.

Zsuzsa Kalocsai

Die Illustratorin ist Vollblut-Künstlerin durch und durch. Sie ist Starsopranistin am Budapester Operettentheater und glänzt dort in allen Partien der stilvoll-eleganten Primadonna.
"Gib mir dort vom Himmelszelt alle Sterne der Welt." ("Zigeunerliebe", F. Lehar) Mit jeder Operette bekommt das Publikum zumindest einen jener Sterne gereicht. Der dargebotene Stern besitzt die nötige Leuchtkraft, um den Weg sichtbar zu machen, durch manch alltägliche Dunkelheit. Zsuzsa Kalocsai ist ein solcher Stern am Operettenfirmament. Besonders brilliert sie in Stücken, die einer Darstellerin bedürfen, die ihren Part einfühlsam und zugleich ausdrucksstark darbietet. Genau jene Komponenten zeichnen die attraktive Sopranistin aus. Eindrucksvoll offenbart sie in ihrer Darstellungsweise das Bekenntnis tiefer Sehnsucht. Es ist jenes Verlangen, die Möglichkeit existierender Träume zu entdecken und zu erforschen. Und diese Ausdrucksstärke hat sie nun auch auf ihre Illustrationen übertragen.
Zsuzsa Kalocsai ist eine extrem starke Persönlichkeit, deren Ausstrahlungskraft den Zuschauerraum mit Intensität erfüllt. Sie versteht es, sowohl als Sängerin als auch als Illustratorin den wesentlichen Aspekt ihrer Berufssparte zu offenbaren: die Kunst! Darstellung ist für sie nie einfach die Präsentation einer einzelnen Charaktereigenschaft, sondern vielmehr die Auseinandersetzung mit der vielfältigen und komplexen Seele.
Seit Beendigung ihrer Studienzeit an der Hochschule für Film und Theater in Budapest, ist sie ständiges Mitglied des Budapester Operettentheaters. Ihre stimmlich präzise Mittellage sowie in der Höhe metallische Kraft bescheren ihr beständigen Erfolg in ihrer Heimat ebenso wie auf dem internationalen Parkett der verschiedenen Theatermetropolen weltweit. In ihrem umfangreichen Repertoire stellt die temperamentvolle Ungarin auch immer wieder eine Palette schauspielerischer Vielseitigkeit unter Beweis. So erhielt sie, neben zahlreichen anderen Auszeichnungen, für ihre künstlerischen Leistungen von ihrem Heimatland Ungarn den renommierten Schauspielerpreis des Jahres 1995 "Jaszai-Mari dij".

Juliette Nezami-Tavi

Die Autorin ist eine direkte Nachfahrin des persischen Dichters Nezami (12. Jahrhundert), weswegen vor Ort ansässige Mitglieder ihrer Familie an der iranischen Universität von Nezami's Geburtsstadt Tavi (in Tavresch) den Ehrenvorsitz innehaben. Nezami war einer der bedeutendsten Vertreter der persischen Literatur. Die UNESCO hatte das Jahr 1991 zum Nezami-Jahr erklärt.
Die Autorin war Chefredakteurin zweier aufeinanderfolgender Magazine (Belcanto und AnDante Kulturmagazin). Kulturzeitschriften, die sie 2006 gegründet hatte und dessen Texte sie grösstenteils selbst verfasste. Hierbei kooperierte sie unter anderem mit der Bayerischen Kammeroper und Radio Opera, beides Einrichtungen des Öffentlichen Rechts. Für Radio Opera hatte sie auch schon einige Moderationen gesprochen. Für andere Printmedien bediente sie zudem als freie Journalistin regelmässig unterschiedliche Rubriken.
Zudem war Julie Nezami-Tavi aktiv im Haifischbecken der klassischen Musikbranche tätig. Als Geschäftsführerin einer Münchner Konzert- und Gastspieldirektion hat sie zahlreiche Konzerte in Deutschland und auch in England auf die Bühne gebracht. Bei fast allen Konzertveranstaltungen hatte sie bislang die künstlerische Leitung inne und sich hierbei auch mehrmals der Regiearbeit und der Dramaturgie gewidmet. Dabei hat sie ausschliesslich mit den renommiertesten Sängern und Sängerinnen internationaler, staatlicher Opernhäuser zusammengearbeitet.
Mehrfach hat sie auch als Produzentin und künstlerische Leiterin verschiedener CD-Aufnahmen gewirkt. Diese Arbeit an klassischen Tonträgern führt die bis heute fort.

Annemarie-Ulla Nezami-Tavi (Hrsg.)

Die Herausgeberin ist die Mutter der Autorin. Sie ist nicht nur für das anspruchsvolle Revidieren UND Redigieren dieses und anderer Werke verantwortlich, sondern muss auch die anstrengenden Neurosen und die häufig miese Laune der Autorin ertragen.
Annemarie-Ulla Nezami-Tavi kommt aus der Buchbranche, hat aber gleichwertig wesentlich Entscheidendes zur Unterstützung bei den Projekten auf dem Gebiet der klassischen Musik beigetragen.
Alles in allem ist sie ein tragender Eckpfeiler des kleinen "Familienunternehmens" (auch die Illustratorin, Zsuzsa Kalocsai, zählt schon so gut wie zur Familie) und damit letztendlich auch irgendwie an allem schuld. Die dazu passende Geschichte findet man natürlich in "Neurosen und andere Edelpflanzen".

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