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Platz 1

8
Papa, wo kommst du her?
Borutta, Horst

Paperback
172 Seiten
ISBN 978-3-7322-0860-9
CHF 17,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
  • Beschreibung
  • Autor/in
  • Pressestimmen (1)

Papa, wo kommst du her?

Mit diesem kleinen Buch antwortet der Autor auf die Frage: "Papa, wo kommst du her?". Der Leser wird aber auch auf den schicksalhaften Lebensweg eines masurischen Jungen mitgenommen, der, nicht erst nur im jugendlichen Alter während der Flucht aus Ostpreussen, sondern schon lange davor Verantwortung für die Mutter und die jüngeren Brüder übernehmen musste. Obwohl in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, verlebte er die Kinderjahre, trotz häufig längerer Abwesenheit des Vaters, glücklich und unbeschwert. Als der Krieg begann, der älteste Bruder Soldat wurde, und der Vater gestorben war, war es mit der unbeschwerten Kindheit vorbei. Das Leben wurde schwieriger. Der ständige Streit mit der Mutter, "Kirchgang oder Dienst bei den Pimpfen", war belastend. Das alles aber zählte nicht mehr, als die kleine Familie aus Nikolaiken flüchtete. Die Tage der Flucht, bei eisiger Kälte, kreuz und quer durch Ostpreussen, liessen ihn auf einen Schlag erwachsen werden. Eine Verwundung, die er in Danzig erlitt, war die Ursache einer Trennung von den Angehörigen. Auf sich allein gestellt, ging er zu Fuss nach Masuren zurück. Die Familie eines Onkels, der die Flucht nicht gelang, nahm ihn herzlich auf. Nach einem Lebenszeichen seiner Mutter aus der französischen Besatzungszone, konnte ihn aber nichts mehr bei seinem Onkel halten. Der Ring seines Lebensweges von Masuren in Ostpreussen, über Baden-Württemberg, Niedersachsen, die Schweiz und Hamburg, schloss sich in Schleswig-Holstein.

Horst Borutta

    • Bergedorfer Zeitung

      Wirren des Krieges und die Flucht bis Lauenburg

      (...) Beim Durchblättern der 170 Seiten liest man sich sofort fest. Wie bei einem Blick durchs Schlüsselloch in ein fremdes Zimmer bekommt der Leser nur einen Ausschnitt des Lebens der ostpreussischen Familie Borutta zu sehen. Trotzdem sind es vor allem die sprachlichen Bilder, die sofort packen: Man meint, das Essen zu riechen, das Mutter Marie aus spärlichen Zutaten liebevoll für ihre vier Söhne bereitete.(...)
      01.08.2013

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