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Platz 1

8
Schillerhain
Kaiser, Hannelore

Paperback
168 Seiten
ISBN 978-3-8370-1509-6
CHF 18,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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  • Pressestimmen (1)

Schillerhain

Beim Tanz in den Mai lernt Gerda Fritz, den Mann ihres Lebens, kennen. Doch ihr Glück hält nicht lange an, denn schon kurz darauf beginnt der zweite Weltkrieg, der ihre weitere Lebensplanung nachhaltig verändern wird.

... "Ja, natürlich ist Ihr Hut schön, aber für einen Trauerfall doch absolut unpassend."

"Tja", antwortete Lilly sichtlich vergnügt, "es ist ja auch gar kein Trauerfall. Ich würde mal sagen, es ist ein Todesfall. Ein stinknormaler Todesfall. Und nicht jeder Todesfall ist auch ein Trauerfall, verstehen Sie? Ich glaube nicht, dass irgendjemand um meinen Onkel trauert. Der war nämlich ein Mistkerl, ein richtiges Ekel!"

"Um Gottes Willen, junge Dame, so darf man doch nicht über einen Toten sprechen. Haben Sie denn gar keinen christlichen Glauben?"

"Oh doch, habe ich. Und wenn es eine Hölle gibt, dann ist mein Onkel ganz sicher einer von denen, die genau dort landen. Dem wird der Hintern schön heiss werden ..."

Hannelore Kaiser

Hannelore Kaiser, Jahrgang 1953, wohnt mit ihrer Familie in der Lüneburger Heide. Sie hat schon immer gerne gemalt und Geschichten geschrieben. Berufstätigkeit, Familie und ehrenamtliches Engagement, u.a. in der Kommunalpolitik, liessen ihr aber über Jahrzehnte hinweg keine Zeit dazu. Erst kurz vor ihrem 55. Geburtstag entschloss sie sich, nun endlich das zu tun, was sie schon so lange tun wollte. Seitdem sind viele Bilder entstanden und, fast nebenbei, ihr erster Roman: Schillerhain

    • Walsroder Zeitung

      Mehr als die eigene Familiengeschichte

      Die Personen ihres Romans geniessen die kleinen Freuden des Alltags, durchleben aber auch die Zeit des Hitler-Regimes, die Not und Angst. So schildert Hannelore Kaiser den Abtransport des behinderten Nachbarsjungen, die Verzweiflung der Mutter und die Zuversicht, dass "so etwas Schreckliches" nicht mit ihm passieren werde. Ihre Protagonisten wachsen ohne Mutter auf, verlieben sich, bangen um die Soldaten - gespickt mit jeder Menge Lokalkolorit. Denn als Flüchtlingsfamilie in der Lüneburger Heide starten die Dehnings in ein neues Leben.
      01.07.2008

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