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Platz 1

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Seelsorge und/oder Psychotherapie?
Scheerer, Reinhard
Paperback
116 Seiten
ISBN 978-3-8391-8092-1
CHF 11,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Seelsorge und/oder Psychotherapie?

Zunächst galten Seelsorge und Psychotherapie als je eigene, grundsätzlich voneinander unterschiedene Disziplinen, die sich gerade deshalb bei Bedarf miteinander verbinden liessen. Das hat sich seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts grundlegend geändert. Da ist auf der einen Seite - in der seinerzeit so genannten neuen Seelsorgebewegung - Seelsorge mit Psychotherapie geradezu identifiziert worden, während von konservativ-evangelikaler Seite hier eine Konkurrenz in wechselseitiger Ausschliesslichkeit diagnostiziert wurde. Daran hat sich bis heute kaum etwas geändert. Die vorliegende Studie zeichnet diesen Wandel nach, und sie lädt dazu ein, die in dieser Auseinandersetzung vorgebrachten Argumente noch einmal zu überdenken. Denn sie verfolgt kein historisches, sondern ein systematisches Interesse und zielt auf eine sachliche Klärung der Frage "Seelsorge und/oder Psychotherapie?" in seelsorglicher und psychotherapeutischer Verwantwortung.

Reinhard Scheerer

Dr. Reinhard Scheerer war zunächst als Dozent für neuere Kirchengeschichte an der Freien Universität Norddeutschland in Seevetal bei Hamburg, dann als Professor für Theologie und Philosophie am Nile Theological College in Khartum/Sudan tätig. Seit 1972 arbeitete er im West-Berliner Regionalausschuss der Christlichen Friedenskonferenz mit, seit den 1980er Jahren als deren Sprecher. Seit 1988 beteiligte er sich auch an der internationalen Arbeit; bei der VI. Allchristlichen Friedensversammlung wurde er in deren Ausschuss zur Fortsetzung der Arbeit kooptiert. Von 1993 bis 1995 moderierte er drei Tagungen der Europäischen Kontinentalvereinigung der CFK zur Geschichte der CFK.


http://www.dr-scheerer.de

    • Jahrbuch für Evangelikale Theologie

      (...)Scheerer unterscheidet die Seelsorge grundsätzlich von der Therapie und fokussiert sie auf die Verkündung des Wortes Gottes an den Einzelnen, Beichte und Absolution, aber er hält die Grenzen offen. Damit liegt er ganz in der Spur Kerygmatischer Seelsorge nach Eduard Thurneysen und dessen Epigonen bis hin zu Helmut Tacke. In der Seelsorge gehe es um das Heil und um die Heiligung. In der Psychotherapie gehe es um Heilung; dieser Aspekt sei in der Seelsorge aber ernsthaft mit zu bedenken.(...)
      01.01.2011

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