Zurück zur Übersicht

Platz 1

8
Seltenes spüren
Gedichte
Kunert, Günter; Ferst, Marko; Arndt, Dorothee; Grasnick, Charlotte; Hackel, Elisabeth; Grasnick, Ulrich

Paperback
268 Seiten
ISBN 978-3-7386-0056-8
CHF 16,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
  • Beschreibung
  • Autor/in
  • Pressestimmen (0)

Seltenes spüren

Erleben Sie den Inkafrühling in Peru. Versunkenen ägyptischen Schätzen wird nachgespürt. Monets Garten lädt ein und dem Duft einer französischen Bäckerei folgt ein Gedicht. Der Berliner Dom spiegelt sich nicht mehr im Palast. Zahlreiche surreale Gedichte enthält der Band, vereinzelt auch gereimte. Ein Besuch bei Heine steht an, versteckt liegt sein Denkmal. Den Szenarien der Krieger geht ein Lyriker auf den Grund, von weidwundem Land berichtet ein Gedicht für die Erde. Letzte Bienenwagen kommen in den Blick, Ausflüge führen ins Känguruland. Die Sonnenpost lässt uns Entfernungen vergessen. Der vorliegende Band ist eine Gedichtsammlung des Köpenicker Lyrikseminars und der Lesebühne der Kulturen Adlershof. Gäste wurden eingeladen. Grafiken von Dorothee Arndt illustrieren den Band. Das Lyrikseminar existiert seit 1975 und publizierte bereits mehrere Anthologien.

Der Band enthält Gedichte von Anke Ames, Almut Armélin, Dorothee Arndt, Ralf Burnicki, Andreas Diehl, Rela Ferenz, Marko Ferst, Hanna Fleiss, Peter Frank, York Freitag, Charlotte Grasnick, Ulrich Grasnick, Elisabeth Hackel, Brunhild Hauschild, Franka-Loraine Hetscher, Oliver Issel, Reinhard Kranz, Günter Kunert, Fritz Leverenz, Michael Manzek, Reiner Müller, Jürgen Polinske, José Pablo Quevedo, Victor Bueno Roman, Friedeborg Stisser, Stephan Terrey, Petra Urbaniak, Marcela Ximena Vásques Alarcón, Frank Wegner-Büttner

Dorothee Arndt

Dorothee Arndt, 1980 in Rostock geboren, studierte Kommunikationsdesign und Medien mit dem Schwerpunkt Malerei und Illustration. Seither freiberufliche Tätigkeit als Malerin und Grafikdesignerin. Zahlreiche Ausstellungen. Auslandsaufenthalte in
Dublin und Dänemark. Einladung zur Lyrikwerkstatt in den Konzertpavillon nach Graal-Müritz durch das Haus des Gastes, dort Auszeichnung des Gedichts „Zeit“. Veröffentlichung von Lyrik in „... noch einmal steigt der Sommer“ und der Zeitschrift „Risse“ - Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern, Ausgabe 32 „Verführung“. Homepage: www.dorothee-arndt.de

Marko Ferst

Marko Ferst, geboren 1970, wohnt bei Berlin, Politikwissenschaftler. 2017 erschien sein Band - Jahre im September. Erzählungen und Gedichte -. Zuvor publizierte er die Gedichtbände - Umstellt. Sich umstellen - 2005 und - Republik der Falschspieler - 2007. Er ist Herausgeber der Bücher - Erich Fromm als Vordenker - und - Wege zur ökologischen Zeitenwende -. 2006 erhielt er einen deutsch-polnischen Literaturpreis für Gedichte.


http://www.umweltdebatte.de

Ulrich Grasnick

Ulrich Grasnick, 1938 in Pirna geboren, Studium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden. Seit 1974 Leiter des „Köpenicker Lyrikseminars“, später des „Karlshorster Lyrikkreises“ u. a., Auszeichnung mit der goldenen Medaille des Peruanischen Schriftstellerverbandes „Haus des Peruanischen Dichters“ (Lima) und Ehrenmitgliedschaft. Er veröffentlichte die Lyrikbände: „Der vieltürige Tag“, 1973, „Gespräch mit dem Spiegel“ 1976, „Ankunft der Zugvögel“ 1978, „Pastorale“, 1978, „Liebespaar über der Stadt“, 1979, „Flugfeld für Träume“ (gemeinsam mit Charlotte Grasnick), 1984, „Das entfesselte Auge“, 1988, „Hungrig von Träumen“, 1990, „Fels ohne Eile“, 2003, „Im Klang einer Geige geborgen ein Traum“, 2006. Er gab mehrere Anthologien heraus. Mehrfache Zusammenarbeit mit Prof. Günter Schwarze bei musikalischen Aufführungen, für die er die Texte beisteuerte.

Charlotte Grasnick

Charlotte Grasnick (1939-2009) wuchs in Thüringen auf. Nach dem Musikstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden war sie seit 1970 unter Felsenstein Altistin im Chor der Komischen Oper. Überdies sang sie im Rundfunkchor und war als Musiklehrerin tätig. Sie hat zwei Söhne und war bis zu ihrem Tod mit dem Lyriker Ulrich Grasnick verheiratet. 2010 erschien der Band „So nackt an dich gewendet“. Er enthält die Bände „Nach diesem langen Winter“, 2003, „Blutreizker“, 1989 und „Flugfeld für Träume“, 1984 (zusammen mit Ulrich Grasnick). Sie ist in zahlreichen Anthologien vertreten, zudem liegen noch unveröffentlichte Gedichte und Prosa vor.

Elisabeth Hackel

Elisabeth Hackel (1924-2014) studierte Pädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Tätig als Lehrerin, redaktionelle Mitarbeit am „Jahrbuch für Erziehungs- und Schulgeschichte“. Eigene Gedichtbände: „Tage im blauen Licht zwischen Abschied und Bleiben“ (12 Tankas), „Vielleicht kann ich aus deinen Briefen mir neue Flügel falten“, „Luftwurzeln“, „Frei werden für Licht“, „Tage ohne Geländer“, „Ausgewählte Gedichte“ spanisch und deutsch, übersetzt von José Pablo Quevedo, „Tankablumen, Distelsterne, Haiku-Augenblicke“. Veröffentlichungen in Anthologien.

Günter Kunert

Günter Kunert, geboren 1929 in Berlin, studierte nach dem Krieg einige Semester an der Kunsthochschule in Berlin. Er gehörte 1976 zu den Erstunterzeichnern der Petition gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann. 1979 reiste er aus der DDR aus in die Bundesrepublik und lebt heute in Kaisborstel in Schleswig-Holstein. Für sein umfangreiches Werk - Gedichte, Essays, Reisebücher, ein Roman, Erzählungen, Kinderbücher, Theaterstücke, Filmdrehbücher - wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Einige ausgewählte Veröffentlichungen: „Mein Golem. Gedichte“, 1996, „Erwachsenenspiele. Erinnerungen“, 1997, „Nachtvorstellung. Gedichte“, 1999, „So und nicht anders. Ausgewählte und neue Gedichte“, 2002, „Ohne Botschaft. Gedichte“, 2005, „Irrtum ausgeschlossen: Geschichten zwischen gestern und morgen“, 2006, „Als das Leben umsonst war. Gedichte“, 2009, „Das letzte Wort hat keiner. Über Schriftsteller und Schriftstellerei“, 2009, „Kunerts Katzen. Gedichte, Reflexionen, Zeichnungen“, 2012, „Tröstliche Katastrophen. Aufzeichnungen 1999-2011. Reflexionen. Notate. Erinnerungen. Aphorismen“, 2013.

Weitere Bücher bei BoD

myBoD-Anmeldung