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Platz 1

8
So habe ich es erlebt:
Erinnerungen an schwere Zeiten
Küchling-Marsden, Eva-Maria

Paperback
168 Seiten
ISBN 978-3-945935-03-3
Verlag: Ingeborg Verlag
CHF 21,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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So habe ich es erlebt:

Nicht nur Wilhelm Busch hatte den Eindruck, dass 1, 2, 3 im Sauseschritt die Zeit liefe und wir mit ihr. Auch bei mir hat sich dieser Eindruck gebildet, wobei ich nicht einmal glaube, dass dies auf mein Alter zurückzuführen sei. Sicher, es ist eine Tatsache, dass man im Alter die Zeitabläufe als schneller empfindet und oft meint, dass die Jahre immer schneller vergingen. Ich glaube vielmehr, dass dieser Eindruck durch die sich heute so schnell vollziehenden Veränderungen entsteht. Früher dauerte es eine längere Zeit, bis ein Haus gebaut wurde oder bis es abgerissen war. Das Gesicht der Städte blieb durch lange Zeitperioden unverändert. Heute geschieht so etwas sehr schnell und dadurch können sich auch die Gesichter der Städte sehr schnell verändern, wozu auch andere Faktoren beitragen. So kommen immer wieder neue Fahrzeugtypen auf den Markt, die Mode wechselt sehr schnell und dadurch bieten auch die Menschen, die das allgemeine Bild bestimmen, immer wieder einen anderen Anblick.

Eva-Maria Küchling-Marsden

Eva-Maria Küchling-Marsden wurde am 14.08.1922 in Braunschweig geboren. Hier erwarb die Autorin 1941 auch ihr Abitur. Zunächst studierte Küchling-Marsden in Göttingen Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik bevor 1942 der Wechsel an das Dol-metscher-Institut der Universität Heidelberg erfolgte. Hier lag ihr Schwerpunkt auf dem Studium der italieni-schen Sprache mit Englisch als Nebensprache. Kurz vor Kriegsende bestand die Verfasserin ihre Diplom-Dolmetscher-Prüfung und bekam so kurz nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen in Heidelberg eine Stelle bei der Militärregierung. Bereits Ende 1945 gelang Eva-Maria Küchling-Marsden trotz abenteuerli-cher Umstände der Umzug zurück zu ihren Eltern und sie fand eine Anstellung bei der britischen Militärregie-rung als Dolmetscherin im Gericht. Ab Frühjahr 1951 arbeitete die Schriftstellerin beim Obersten Rückerstat-tungsgericht in Herford, das sich aus internationalen Richtern zusammensetzte. Die Zeitzeugin berichtet darüber wie die Situation während des zweiten Welt-krieges war, wie es überhaupt dazu kommen konnte und wie wichtig es ist, dass wir niemals vergessen um eine Wiederholung der Ereignisse zu verhindern.

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