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Platz 1

8
Strandung am Ende der Welt
Bohnen mit Katzen: Schiffbruch und die Kanäle Patagoniens
Bohne, Karl W.

Paperback
300 Seiten
ISBN 978-3-7322-9317-9
CHF 29,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Strandung am Ende der Welt

Rund 20.000sm liegen hinter uns und wir sind überwältigt von der grandiosen Landschaft, die im Beagle Kanal an uns vorüber zieht: Gletscher, Wasserfälle, Pinguine und Wale erleben wir hautnah. In einer als sicher geltenden Bucht am Westende des Beagle bricht in der Nacht von einer Minute auf die nächste ein Orkan herein. Murphy’s Law schlägt zu – 3 mal Pech, 3 Dinge laufen unabhängig voneinander schief - und das zur gleichen Zeit. Nur Minuten später sitzt unser Schiff auf den Felsen, die sich durch den Rumpf bohren und das GFK aufbrechen. Wir selbst stehen unter Schock und versuchen das Geschehene zu begreifen. Nach einer dramatischen Bergeaktion des Schiffes eine Woche später werden die Notreparaturen für die Weiterfahrt ein logistischer Alptraum. Die Reparaturen im kalten und stürmischen Winter der Kap Horn Region mit Schnee und Eis sind kein Zuckerschlecken und verlangen uns sehr viel ab. Aber wir bewahren uns den Humor und unseren Mut, weiter zumachen. Dafür werden wir in die Dorfgemeinschaft aufgenommen und erleben das einfache Leben in dieser rauen Gegend hautnah und spüren den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Als es nach 8 Monaten durch die Kanäle Patagoniens geht, gestaltet sich auch die Weiterfahrt alles andere als einfach.

Karl W. Bohne

Karl „Charly“ Bohne, geb. 1960 und aufgewachsen in München, wurde als einziges der 9 Kinder von seinem Vater mit dem Seglervirus infiziert.
Nach Ausübung verschiedener Berufe wie Tankwart, LKW-Fahrer und Vertreter erlernte ich den Beruf des Steuerfachgehilfen und arbeitete in einer Kanzlei für Steuer-, Rechtsberatung und Wirtschaftsprüfung. Zuletzt wurde ich Leiter Rechnungswesen in einer internationalen Ingenieursfirma im Bereich des Flug-zeugbaus, in der ich die Abteilungen für Buchführung, Personalwesen und Finanzen aufgebaut hatte. Nach Jah-ren harter Arbeit wurde die Belastung zu viel, es folgte ein totaler Burn-Out. Anstatt Klinikaufenthalt habe ich einen zeitlich vorgezogenen Umzug auf die angeschaffte Segelyacht gewählt und zusammen mit meiner Frau Lisa und unseren beiden Katzen im Sep 2008 die Segel gesetzt zu einem Welt-herum-segeln ohne geplante Rückkehr. Obwohl ich als „Flachlandtiroler“ seit Kindheit meine Angewohnheit des „Fische füttern“ nie ganz abgelegt habe, wurde es mit der Zeit besser und tut der Leidenschaft des Blauwasser-Segeln keinen Abbruch.

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