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Platz 1

8
Suche nach neuen Ufern 1945 - 1950
Studienjahre eines Sudetendeutschen im Nachkriegsdeutschland
Bauer, Rüdiger

Paperback
188 Seiten
ISBN 978-3-8448-1157-5
CHF 18,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
  • Beschreibung
  • Autor/in
  • Pressestimmen (4)

Suche nach neuen Ufern 1945 - 1950

Erlebte Zeitgeschichte

Die Kapitulation aller deutschen Streitkräfte im Mai 1945 erlebt der Autor nach seinem Genesungsurlaub als junger Offizier der Waffen-SS in seiner sudetendeutschen Heimat. Die einrückenden Sowjets und die beginnenden Exzesse der Tschechen zwingen ihn zur Flucht über die wieder errichtete Staatsgrenze. Seine Reflexionen über die Ursachen des hereingebrochenen Chaos geben ein beredtes Bild von dem Seelenzustand, in dem grosse Teile der damaligen jungen Generation mit dem Zusammenbruch ihrer anerzogenen Ideale vor dem Nichts standen.

Quo vadis hiess wie für viele seiner Landsleute die Frage, um trotz ihrer Herkunft einen neuen Anfang zu finden. In Hamburg bot sich wider Erwarten mit seiner Jugendliebe, die er auf abenteuerliche Weise aus der Sowjetzone holte, eine gemeinsame Zukunft. Doch nur ihm öffneten sich die Tore für einen Studienplatz. In eindrucksvoller Weise werden die Bedingungen des Lebens und des Studiums für einen Wiederbeginn in den entbehrungsreichen Nachkriegsjahren geschildert. Gewürzt mit Robinsonaden bei illegalen Schmuggelfahrten erfährt der Leser von einem „Interzonen-Handelspraktikum“ sui generis. Ein Buch, das zum Nachdenken anhält.

Rüdiger Bauer

Der Autor, Jahrgang 1925, ist als Sudetendeutscher aus Komotau in Boehmen in einem deutschnationalen Elternhaus mit liberaler Grundeinstellung aufgewachsen. Hier erlebte er die Jahre des Volksstumskampfes gegen die staatliche Vorherrschaft in der CSR als aktives Mitglied der Jungturnerschaft. Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich wurde er 1939 Internatsschüler einer NAPOLA bei Leitmeritz und legte 1943 sein Kriegsabitur ab.
Sein Berufsziel lag im diplomatisch-konsularischen Dienst. Dazu liess er sich als Student für das Studienfach Auslandswissenschaften fernimmatrikulieren.
Mit 17 Jahren meldete er sich, seinen damaligen Erziehungs-Idealen folgend, freiwillig zum Kriegsdienst. Nach seiner Rekrutenzeit und Ausbildung als Pionier folgte einer Frontbewährung im Osten und späteren Lehrgängen zur Ausbildung als Reserveoffizier nach der Beförderung in den Leutnantsrang ein Fronteinsatz in Ostpommern. Hier wurde er im März 1945 verwundet und über die Ostsee aus dem eingekesselten Gotenhafen Gdingen im Geleit auf einem Lazarettschiff gerettet.
Nach seiner Genesung erlebte er das Kriegsende in der Heimat. Auf abenteuerliche Weise und nach kurzzeitiger Rückkehr gelang ihm 2 Mal die Flucht über die neuerrichtete Staatsgrenze.
Auf sich gestellt, studierte er in Hamburg Volkswirtschaft und legte dort 1949 sein Diplom ab. Aus seiner Eheschliessung 1948 mit einer Sudetendeutschen aus der Heimat entstammen 2 Söhne.
Sein Berufsweg führte ihn als Nachwuchskraft zuerst ins kaufmännische Management eines Chemiefaser-Konzerns und danach in die Geschäftsführung einer Seeschiffswerft. Anschliessend übernahm er die Beteiligungsverwaltung eines bekannten Hamburger Unternehmers. Zeitweise wurde er als Personal-und Unternehmensberater tätig. Gegen Ende des Berufslebens leitete er erfolgreich eine berufliche Bildungsstätte für arbeitslose Jugendliche in Zusammenarbeit mit massgebenden Institutionen des öffentlichen Lebens in Hamburg.
Zahlreiche Bildungsreisen führten ihn in alle Welt. Sportlich hat er sich vielseitig aktiv betätigt. Nach dem Tot seiner ersten Frau hat er 2005 wieder geheiratet. Heute lebt er vor den Toren Hamburgs im Ruhestand und widmet sich seinen schriftstellerischen Ambitionen.


http://www.ruediger-bauer.com

    • Sudetenpost

      Rezension

      (...) Nicht ganz ungefährliche Momente sorgen für spannende Unterhaltung bis zum glücklichen Examen.(...) (...) das Buch eines Zeitzeugen voller Spannung, das zum Nachdenken anhält. (...)
      01.10.2012

    • Nachricht der Sudetendeutschen in Baden-Württemberg

      Rezension

      (...) Es ist ein sehr lebendig geschriebener und leicht lesbarer Ausschnitt aus dem Leben und der erfolgreichen Selbstbehauptung eines vertriebenen Sudetendeutschen.
      01.10.2012

    • Erziherbrief

      Rezension

      Das Buch gibt sich unprätentiös, ist wohl dadurch ehrlicher. (...)
      01.10.2012

    • Sudetendeutscher Pressedienst

      Studienjahre eines Sudetendeutschen im Nachkriegsdeutschland

      In eindrucksvoller Weise werden die Bedingungen des Lebens und des Studiums für einen Wiederbeginn in den entbehrungsreichen Nachkriegsjahren geschildert. (...) Nicht ganz ungefährliche Momente sorgen für spannende Unterhaltung bis zum glücklichen Examen. (...) Das Buch eines Zeitzeugen voller Spannung, das zum Nachdenken anhält.
      01.05.2012

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