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Platz 1

8
Those were the days my friend
Erzählungen über '68 in Berlin
Hofmann, Jürgen

Paperback
228 Seiten
ISBN 978-3-8370-3106-5
CHF 19,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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  • Pressestimmen (2)

Those were the days my friend

Die kontroverse Deutung, die "68" anlässlich seiner vierzigsten Jährung von den Achtundsechzigern selbst erfahren hat, könnte den Eindruck entstehen lassen, als habe es sich bei der Studentenbewegung um einen politischen Aufstand wie 1848 oder 1918 gehandelt. Demgegenüber bestehen die vorliegenden fünf Erzählungen auf einem doppelten Brennpunkt : ihr Medium bilden Protest und Revolte – ihre Vektoren aber Liebe, Sexualität.

Inspiriert von der subjektiven Erfahrung der "roaring sixties", haben diese Geschichten mit Ideologiekritik so wenig zu tun wie mit Autobiografie. Wie im titelgebenden Song auch handelt es sich bei ihnen eher um Balladen – von Angst und Aggression, Lernprozessen, Sackgassen, Aha-Erlebnissen. Alles spielt sich ab im Berlin der sechziger Jahre (wo die wechselnden Ich-Erzähler Germanistik, Politologie oder Klavier studieren) - mal einen Tag lang, mal eine Woche, mal mehrere Jahre.

Jede Erzählung trägt den Namen einer Frau : Nikola, Britta, Peggy, Marta, Tina. Sie sind es, die jene "angry young men" faszinieren und prägen : erotisch, politisch, durch Enttäuschung und durch Leidenschaft. Über ihren Liebesgeschichten flattert ein Spruchband der Bewegung : Das Private ist politisch, das Politische privat !

Jürgen Hofmann

    • Kleine Zeitung Ennstal, Neue am Sonntag

      Die Tage des Aufbruchs

      Dass das Jahr 1968, Inbegriff der jugendlichen Auflehnung, zeitlich weit davor eingesetzt hat, zeigt der Berliner Theaterwissenschaftler und Literat Jürgen Hofmann in fünf Erzählungen, die Frauennamen im Titel tragen und in Westberlin spielen.
      01.01.2009

    • Frankfurter Rundschau

      Das waren Zeiten!

      Hofmanns Blick auf die Enge und Strenge des klassenkämpferischen Milieus im Westberlin der 60er und 70er Jahre ist unbestechlich. Aber doch altersweise gemeildert. Er blickt gütig, ja mit ein wenig Mitleid auf seine Ich-Erzähler und die anderen Figuren jener Jahre.
      01.12.2008

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