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Platz 1

8
Der Extremist
Balzer, Franz
Paperback
208 Seiten
ISBN 978-3-7494-3123-6
CHF 11,90
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Der Extremist

Die Banater Schwaben wurden in der "guten, neuen, deutschen" Literatur in ihrer Identität regelrecht verstümmelt dargestellt. So kann man über sie nachlesen, dass sie dem Ethnozentrismus und der Intoleranz versessen sind. Für sie zählen nur die imaginären Werte: Ordnung, Fleiss und Sauberkeit, wobei ihnen die reellen Werte "unserer modernen" Gesellschaftsordnung fehlen: Lug, Betrug und Heuchelei (und wer da nicht "mitmacht", wird diskriminiert und ausgegrenzt). Daher werden die Banater Schwaben von Literaturexperten "literarisch dargestellt" oder entstellt, sie und ihre Lebensweise wird "literarisch gestaltet" oder verunstaltet. Die geschmacklose Darstellung des Hässlichen, Abstossenden, Widerlichen und Ekelerregenden über Banater Schwaben (die vor dem Kommunismus geflohen sind) wird von "Literaturexperten" (die sich für Veränderungen im Sinne des Kommunismus einsetzen, also mit unserer Verfassung auf "Kriegsfuss" stehen) als "mitreissendes, literarisches Meisterstück" gewertet.

Dem hat der Autor dieses Buches etwas entgegen zu setzen, weil er bestrebt ist, den guten Ruf, den die Banater Schwaben einst hatten, wieder herzustellen, zumindest dem deutschen Leser die wahren Eigenschaften dieser vor Augen zu führen. Und wer sich heute gegen die "literarische" Verunglimpfung (unter dem Schutz und Schirm der Künstlerfreiheit) der Opfer der ehemaligen kommunistischen Diktaturen und für die Einhaltung unseres Grundgesetzes einsetzt, wird wohl als ein "Extremist" gehalten!

Franz Balzer

Franz Balzer ist am 10.01.1947 in Triebswetter (im rumänischen Teil des Banates) geboren, hat dort die Volksschule absolviert und hat anschliessend nach Aufnahmeprüfung am Temeswarer Lyzeum Nur 10, an welchem rumänische, ungarische, serbische und banatdeutsche Schüler lernten, das Abitur (Bakkalaureat) abgelegt. Nach einer weiteren Aufnahmeprüfung hat er ein 5-jähriges naturwissenschaftliches Studium mit Diplomprüfung an der Universität Temeswar (heute UVT Timisoara) beendet. Nach einer kurzen Tätigkeit als Lehrer (dort Professor) ist er 1975, wie so viele andere Banater Schwaben, nach Deutschland umgesiedelt. In Deutschland war er viele Jahre als Realschullehrer tätig. Er war einer der Ersten im Schulkreis, die dafür gesorgt haben, dass an deutschen Schulen Computerunterricht stattfinden konnte. Später war er Netzwerkbetreuer für 30 vernetzte Schulcomputer. Zur Zeit beschäftigt er sich mit Literatur, zum Teil Schundliteratur, die aus den ehemaligen kommunistischen Ostblockstaaten "herüberschwappt" und die damaligen Opfer der menschenunwürdigen Regierungen verhöhnt und verspottet.

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