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Platz 1

8
Das ungebremste Universum
Über das Standardmodell der Kosmologie
Becker, Klaus

Paperback
140 Seiten
ISBN 978-3-7322-9847-1
CHF 16,50
inkl. MwSt. zzgl. Versand
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Das ungebremste Universum

Das Buch stellt das Standardmodell der Kosmologie vor und beschäftigt sich insbesondere mit der Expansionsdynamik des Universums. Noch Albert Einstein war vor nicht ganz hundert Jahren von einem statischen Universum überzeugt und diesem seinerzeit vorherrschenden Weltbild so verhaftet, dass er seinen eigenen Gleichungen nicht traute. Er veröffentlichte 1917 sein auf der Allgemeinen Relativitätstheorie basierendes Weltmodell. Seinen Gleichungen hatte er die sogenannte kosmologische Konstante „eingehaucht“, die das modellierte Universum statisch werden liess. Der russische Physiker und Mathematiker Alexander Alexandrowitsch Friedmann war es, der 1922 Lösungen der einsteinschen Feldgleichungen vorstellte, die ohne kosmologische Konstante auskamen und ein dynamisches Universum in Betracht zogen. Als dann der US-amerikanische Astronom Edwin Hubble Ende der 1920er Jahre die Expansion des Universums tatsächlich beobachtete, verwarf Einstein die kosmologische Konstante und nannte sie angeblich die grösste Eselei seines Lebens. Eine Expansion des Universums bedeutete nun aber auch, dass es einen Anfang gegeben haben musste. Lässt man nämlich den „Expansionsfilm“ zurücklaufen, muss das Universum in der Vergangenheit kleiner, dichter und heisser gewesen sein. Anfang der 1930er Jahre entstand so die Theorie vom heissen Urknall, die aber erst mit der Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung im Jahre 1964 eine breite Anerkennung fand. Beinahe bis zur Jahrtausendwende blieb allerdings offen, ob das Universum für alle Zeiten expandieren oder irgendwann in sich zusammenfallen und durch die Energie des Rückpralls möglicherweise sogar erneut expandieren würde. 1998 entdeckte man bei der Vermessung weit entfernter Supernovae, was niemand erwartet hatte. Das Universum expandiert seit geraumer Zeit beschleunigt, mit zunehmender Geschwindigkeit also. Diese Entdeckung kam einer kosmologischen Sensation gleich. Sie führte zu dem Bild des Universums, dass in dieser Arbeit vorgestellt wird. Es ist das Bild eines ungebremst expandierenden Universums.

Der Autor Klaus Becker ist Mathematiker, war einige Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rechenzentrum einer Forschungseinrichtung und schliesslich viele Jahre Leiter eines Rechenzentrums. Er hat sich als Laie und Autodidakt mit kosmologischen Themen beschäftigt und unter anderem Arbeiten über die Expansion des Universums veröffentlicht.

Klaus Becker

Klaus Becker hat Mathematik und Betriebswirtschaftslehre studiert. Er war viele Jahre Leiter eines Rechenzentrums und damit relativ weit weg von mathematischen Ausgabenstellungen. Maximal die Herangehensweise an dabei auftretende Probleme wurde ihm durch diese Ausbildung erleichtert. Nach Eintritt in den Ruhestand hat sich der Autor für bestimmte kosmologische Themen begeistert und darüber auch einige Titel veröffentlicht. Die Rückkehr zur Mathematik ist die Rückkehr zu seiner Jugendliebe.

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