Die Geschichte von Taira (8)

Die Geschichte von Taira (8)

Neue Interpretation

Eiji Yoshikawa , Yutaka Hayauchi (Hrsg.)

Band 8 von 11 in dieser Reihe

Paperback

344 Seiten

ISBN-13: 9783749448357

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 07.04.2019

Sprache: Deutsch

Farbe: Nein

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Der alte Yorimasa nahm sich das Leben, nachdem er die Schlacht gegen Tairas übermächtige Truppen an der zerstörten Brücke von Uji verloren hatte. Er sah zufrieden auf sein Leben zurück, denn er hatte etwas Sinnvolles für seinen Stamm Minamoto getan. Der Prinz Mochihito dagegen bedauerte seine Niederlage. Doch seine Befehlsschrift zum Kriegsaufruf erreichte auch Yoritomo in dessen Verbannungshaus in der Provinz Izu. Ehrfürchtig folgte Yoritomo dem Aufruf des Prinzen und erhob die Waffen gegen Taira. Was aber konnten Yoritomo und Masakos Vater Tokimasa Hojo mit ihrer kleinen Truppe von nur einhundert Mann schon ausrichten? Fast alle Samuraistämme der östlichen Provinzen waren Tairas Anhänger. Yoritomos Aufstand erlitt eine vernichtende Niederlage. Doch die Zeit rief nach einem Erneuerer und ließ Yoritomo am Leben.
Eiji Yoshikawa

Eiji Yoshikawa

Eiji Yoshikawa (1892 - 1962) ist einer der bekanntesten Schriftsteller der volksnahen Literatur in Japan. Er schrieb schon früh Romane über historische Personen und Themen. So schrieb er von 1935 bis 1939 den Serienroman "Miyamoto Musashi" in einer Wochenzeitung. Kein anderer Serienroman wurde so viel gelesen wie "Miyamoto Musashi". Seine schriftstellerische Darstellung des berühmten Schwertkämpfers fand bei den Japanern, die unter den miserablen Umständen des Zweiten Weltkriegs (des Pazifischen Kriegs) litten, ein starkes Echo. Als ein Roman der volksnahen Literatur wurde "Miyamoto Musashi" ein großer Erfolg. Eiji Yoshikawa war von der Niederlage des Zweiten Weltkrieges und der unvorstellbaren Zerstörung Japans sehr enttäuscht und konnte mehrere Jahre nicht schreiben. Er begann erst 1950, den großen Roman "Shin Heike Monogatari" (die Geschichte von Taira - neue Interpretation) zu schreiben und schloss ihn nach 7 Jahren ab. In diesem, ebenfalls als Zeitungsserie erschienenen Roman interpretierte Eiji Yoshikawa das Schicksal der Familie Taira, die in dem Machtkampf gegen den Erzrivalen Minamoto unterging, aus einem neuen Blickwinkel. Dieser lange Historienroman sprach viele Japaner an, die in den Folgejahren nach dem Zweiten Weltkrieg arg gebeutelt waren, und wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet. Eiji Yoshikawa schrieb bis zu seinem Tod weitere Historienromane.

Yutaka Hayauchi

Yutaka Hayauchi (Hrsg.)

Yutaka Hayauchi wurde 1951 in Masuda, Japan, geboren und genoss dort die schulische Ausbildung bis zur High School. Mit 18 Jahren begann er zunächst an der Universität Osaka, Japan, ein Chemiestudium. Mit 20 Jahren zog er nach Hamburg und studierte Chemie an der Universität Hamburg, wo er nach seinem Abschluss auch die Promotion in der Organischen Chemie erwarb. Während des Studiums war er als Übersetzer für naturwissenschaftliche Literatur und Patentschriften, Dolmetscher bei Geschäftsverhandlungen sowie Simultandolmetscher für Kongresse tätig. 1984 stieg er als promovierter Chemiker bei der Firma Bayer AG in Leverkusen in die Forschung ein, betreute die Arzneimittelzulassung für Bayer in Japan von1988 bis 1991 und arbeitete bis zu seinem Ruhestand in verschiedenen Entwicklungslabors für neue Arzneimittel in Leverkusen und Wuppertal von1991 bis 2016. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in Leverkusen. Seit 1998 besitzt er die deutsche Staatsangehörigkeit.
Den mehrfach verfilmten, in Japan hochgeschätzten Roman "Die Geschichte von Taira" von Eiji Yoshikawa lernte Yutaka Hayauchi kennen, als er von 1988 bis 1991 mit seiner Familie in Kyoto lebte. Schon als Schüler hatte er von seiner Mutter Geschichten über den tragischen General Yoshitsune gehört und war sofort von dem Roman fasziniert gewesen. Zudem spielte sich die Geschichte in Kyoto ab, eine Stadt, an die er sich gerne erinnert. Er arbeitet seit 1991 an der bisher einmaligen Komplettübersetzung dieser sehr langen Geschichte in die deutsche Sprache und glaubt, dass sie auch viele deutschsprachige Fans gewinnen kann.

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