Tageszeiten + Jahreszeiten + Lebenszeiten

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Zeitgeschichte in Reimen und Fotos

Karl Beck

Paperback

136 Seiten

ISBN-13: 9783734765018

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 19.03.2015

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

Bewertung::
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Die gereimten Texte, die in diesem Bändchen versammelt sind, hat Karl Beck in den letzten 35 Jahren nach seiner Erblindung 1987 geschrieben. Sie sind in drei Gruppen gegliedert:
1. Reime, die sich auf das Geschehen in der Natur und im Dorf beziehen.
2. Reime, die die Zeitgeschichte und das Zeitgeschehen thematisieren.
3. Gedichte in Datteröder Mundart in der Mitte des Bändchens.

Den Texten sind Fotos zugeordnet; einige davon hat Karl Beck noch nach seiner Erblindung gemacht.

Für wen wurden die Texte geschrieben?
- Sicher hat Karl Beck an diejenigen gedacht, die – wie er – in dörflicher Umgebung aufgewachsen sind.
- Sicher hat er auch diejenigen ansprechen wollen, die – wie er – den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach erlebt haben.
- Sicher hat er Jüngere und Ältere auf die Veränderungen in unserem Leben hinweisen wollen, die er für bedrohlich hält.

Aber mir scheint, dass Karl Beck die Texte in erster Linie für sich selber geschrieben hat. In der völligen Dunkelheit, die ihn seit dem 7. Mai 1987 umgibt, tauchen Gedanken und Bilder auf, die viele mit gesunden Augen nicht sehen.
Karl Beck

Karl Beck

Karl Beck ist am 27. Dezember 1925 in Datterode bei Eschwege in Hessen geboren. Von 1940 bis 1943 erlernte er den Beruf des Schreiners. Im Juni 1943 kam er zum Arbeitsdienst und im Oktober 1943 wurde er als Freiwilliger zur Kriegsmarine eingezogen. Den Krieg erlebte er in Lettland, Frankreich, Italien und in Westpreußen. Im Juli 1945 wurde er aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen und kam als erster von vier Brüdern nach Hause. Sein älterer Bruder Heinrich fiel noch am 3. Februar 1945 im Luftkampf über Bielefeld. Im Jahr 1953 legte er die Meisterprüfung als Schreiner ab und gründete 1956 eine Bau- und Möbelschreinerei, die er später mit seinem Sohn Sieghard führte, der ebenfalls das Schreinerhandwerk erlernte und den Betrieb als Meister weiterführte.

Am 7. Mai 1987 verlor Karl Beck bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall sein Augenlicht.Nach wenigen Monaten hatte er gelernt, sich mit Hilfe des Langstockes im Dorf und in der näheren Umgebung allein zu bewegen. Auch in den Jahren nach seiner Erblindung hat Karl Beck seine Ideen und Erfahrungen in den Dienst seiner Heimatgemeinde gestellt.
Mit Freunden hat er eine Mundharmonikagruppe gegründet, um vor allem ältere und behinderte Menschen mit musikalischen Darbietungen, Anekdoten und Gedichten zu erfreuen. Menschen, die wie er plötzlich erblindet waren, hat er ermutigt und mit praktischen Hilfen begleitet, z.B. bei der Handhabung und der Orientierung mit dem Blindenstock.
Das besondere Interesse von Karl Beck galt seit seiner Schulzeit der Geschichte des Dorfes.

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