Wege aus der Armut

Wege aus der Armut

Lebensgeschichten einer Familie aus Praden im 19. Jahrhundert

Ruth Strassmann-Stöckli

Paperback

164 Seiten

ISBN-13: 9783734768309

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 13.05.2019

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

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"Herztausend Geliebte Mutter! So sehen wir einander im Himmel wider."
Anfang und Ende von vielen Briefen lassen die Spannweite von Gefühlen und Ängsten, von guten und schlechten Nachrichten erahnen. Sie finden ihren Weg aus dem Mittleren Westen der USA ins kleine Dorf Praden in Graubünden. Luzia Lorenz ist mit ihrem Mann auf der Suche nach einem besseren Leben 1855 nach Amerika aufgebrochen und berichtet von der langen, gefährlichen Reise, vom erwartungsvollen Ankommen in der Fremde, von Liebe und dem Wachsen der Familie und vom ganz anderen Alltag. Der jüngere Bruder Martin möchte der Schwester folgen, aus Geldmangel irrt er auf der Suche nach Arbeit als Zuckerbäcker durch Frankreich und Belgien. Sein Glück mit seiner Frau in Brüssel wird nach kurzer Zeit durch die Cholera jäh zerstört. Als feste Stütze der Familie lebt Florian, der älteste, weiterhin in Praden bei der Mutter, zieht aber jeweils Anfang Mai als Schreiner ins Engadin und kehrt Ende Oktober nach Hause zurück. Sein handwerkliches Können wird geschätzt und er steht lange Jahre beim Aufbau des ersten Luxushotels in St. Moritz als Hausschreiner dem Hotelpionier Johann Badrutt zur Seite.
Briefe an Mutter und Geschwister dokumentieren die verschlungenen Lebenswege, die Erzählung im Buch füllt die Lücken soweit es aus historischen und lokalen Quellen möglich ist. So entsteht ein lebendiges Bild einer vergangenen Epoche im kleinen Bündnerdorf.
Ruth Strassmann-Stöckli

Ruth Strassmann-Stöckli

Ruth Strassmann-Stöckli, geboren 1946 und aufgewachsen in Zürich, schloss an der Universtiät Zürich das Studium der Germanistik mit einer Dissertation ab. Nach der Familienpause arbeitete sie ab 1985 als Bibliothekarin und beendete ihre Berufslaufbahn als leitende Bibliothekarin an der Pädagogischen Hochschule Zürich. In den Neunzigerjahren entdeckte sie im Walserhaus ihrer Grosseltern in Praden im Schanfigg Briefe und Dokumente aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Nach ersten Lese- und Transkriptionsarbeiten begann sie - fasziniert von der Vielfalt der Lebensschicksale - 2008 mit den Recherchen zur Familiengeschichte und ihrer historischen Einordnung.

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